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Ein Bündnis aus 250 Radlern kritisiert Ausbau der B12

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Demo gegen den Ausbau der B12 im Allgäu 2022
Demo gegen den Ausbau der B12 im Allgäu: „Flächenfraß“ kritisieren die Gegner. © Reichart

Buchloe – Die Radeldemo auf der B12 am vergangenen Sonntag zeigt: Es formiert sich ein breites Bündnis gegen den Ausbau der so genannten Allgäu-Autobahn. Bei nasskaltem Wetter demonstrierten ungefähr 250 Radelnde in Buchloe-Lindenberg gegen den autobahngleichen Ausbau der B12.

Aufgerufen zur Demo hatte das Aktionsbündnis „B12 – So Nicht!“. Bei der Auftaktkundgebung kritisierten Vertreter vom Bayerischen Bauernverband den enormen Flächenfraß, den die Autobahn in der aktuell geplanten Form für die betroffenen Landwirte mit sich bringen wird. Sie betonten, dass sie den Bund Naturschutz bei dessen Klage gegen den vorliegenden Planfeststellungsbeschluss unterstützen werden.

Dessen Vertreter machte auf den CO2-Ausstoß aufmerksam, der trotz gesetzlicher Vorgaben von den Behörden in der Planung ignoriert wurde. Auf die immensen Kosten wies Peter Griegel vom Landesbund für Vogelschutz hin, während Armin März, Anlieger aus Lindenberg die steigende Lärmbelastung fürchtete.

Christina Haubrich, MdL Grüne, forderte, dass die parallel laufende Bahnstrecke das bessere Ziel für Investitionen wären. Anschließend fuhr der Fahrradkorso auf die B12 auf, radelte in Richtung Jengen, wo gedreht wurde. Dann ging es nach Norden zur A96, wo erneut gewendet und nach Lindenberg zurück geradelt wurde.

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