Bundestagwahl 2021

Die Augen aller Welt sind am 26. September auf Deutschland gerichtet

Frauen werden seltener nach Politik gefragt
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Der Arbeitsplatz für die künftigen Abgeordneten im 20. Bundestag.
  • Angelika Hirschberg
    VonAngelika Hirschberg
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Wahlkreis – Am kommenden Sonntag, 26. September wählt Deutschland seine neue Regierung, den 20. Bundestag, und damit die Volksvertretung der Bundesrepublik. Erstmals bewirbt sich kein amtierender Bundeskanzler um eine Wiederwahl. Nach 16 Jahren im Amt tritt Bundeskanzlerin Angela Merkel nicht mehr an. Nicht nur deshalb dürfte die ganze Welt auf das Ergebnis der Wahl am Sonntag blicken. Immerhin kämpfen drei Kanzlerkandidaten und 47 Parteien um die Gunst der Wähler. Im Wahlkreis Ostallgäu (257), zu dem neben dem gleichnamigen Landkreis auch Kaufbeuren, Memmingen und Teile des Unterallgäus gehören, treten elf Bundestags-Direktkandidaten an. Der Kreisbote führt seine Vorstellung der Kandidaten auf dieser Seite fort und informiert über alles Wichtige in Sachen Bundestagswahl.

Der Wahlkreis Ostallgäu ist bei der Bundestagswahl 2021 der größte Wahlkreis in unserer Region. Insgesamt rund 250.000 Wahlberechtigte sind am Sonntag, dem 26. September aufgefordert, ihre Stimme abzugeben. Der Wahlkreis Ostallgäu umfasst geografisch den Landkreis Ostallgäu, die kreisfreien Städte Kaufbeuren und Memmingen sowie 33 Gemeinden im Unterallgäu.

Die Kandidaten fürs Ostallgäu

26 Parteien und elf Direktkandidaten treten im Wahlkreis Ostallgäu zur Wahl 2021 an. Die elf Bundestagskandidaten sind in der Reihenfolge auf dem Wahlzettel: Stephan Stracke (CSU), Bundestagsabgeordneter, Irsee, geboren 1974 in Marktoberdorf; Regina Leenders (SPD), Diplom-Schauspielerin, Memmingen, geboren 1990 in Recklinghausen; Christian Anton Sedlmeir (AfD), Maschinenbautechniker, Mindelheim, geboren 1964 in Buchloe; Kai Fabian Fackler (FDP), Student, Memmingen, geboren 2002 in Memmingen; Daniel Josef Pflügl (Bündnis 90/Die Grünen), Kriminalhauptkommissar, Bad Wörishofen, geboren 1975 in Mindelheim; Susanne Ferschl (Die Linke), Bundestagsabgeordnete, Kaufbeuren, geboren 1973 in Schwaz/Tirol; Mariana Braunmiller (Freie Wähler), Projektmanagerin, Wolfertschwenden, geboren 1982 in Zittau; Alexander Abt (ÖDP), Polizeibeamter, Memmingen geboren 1971 in Memmingen; Christian Friedrich Armster (Die Partei), Gastwirt Oberhaching, geboren 1969 in Weimar; Christiana Hofer (V-Partei), Reinigungskraft, Oy-Mittelberg, geboren 1978 in Günzburg und Florian Mayr (dieBasis), Unternehmer, Füssen, geboren 1979 in Füssen.

Bei der vergangenen Bundestagswahl 2017 zog Stephan Stracke (CSU) als Direktkandidat des Wahlkreises mit 49 Prozent der Erststimmen in den Bundestag ein. Mit Abstand stärkste Partei bei der Bundestagswahl vor vier Jahren war hier vor Ort damals die CSU mit 42 Prozent der Zweitstimmen. Ihr war damals die AfD mit 13,3 Prozent gefolgt.

Immer mehr für ein Mandat

Immer mehr Menschen im Freistaat wollen sich politisch engagieren. Das geht aus einer Mitteilung des Landeswahlleiter Dr. Thomas Gößl hervor. „Insgesamt 967 Frauen un Männer bewerben sich in Bayern um ein Bundestagsmandat“, so der Landeswahlleiter. „Das entspricht einem Anstieg von fast 42 Prozent gegenüber der Bundestagswahl 2017, als 662 Personen antraten.“ Gößl erklärte außerdem, dass etwas weniger als ein Drittel der Kandidaten Frauen seien (29 Prozent). Vermutlich ebenfalls wissenswert: „Das Durchschnittsalter der Kandidaten liegt bei 45 Jahren.“

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