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Tänzelfesteröffnung 2017

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Kaufbeuren – Der für das Tänzelfest erbetene Segen des Herrn lag zumindest wettermäßig bereits über der Eröffnungsfeier im Tänzelfestrondell. Allerdings gab es einigen Unmut darüber, dass aus Sicherheitsgründen bereits eine halbe Stunde vor Beginn die Pforten wegen Überfüllung geschlossen werden mussten und längst nicht alle eingelassen werden konnten.

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Ansonsten wurde auch heuer wieder allen Tänzelfest-Eröffnungstraditionen Genüge getan: Nach dem Aufmarsch der Tänzelfest-Knabenkapelle und dem ökumenischen Gottesdienst erteilten der katholische Stadtpfarrer Bernhard Waltner, die evangelische Pfarrerin Britta Gamrath und der alt-katholische Seelsorger in Neugablonz, Diakon Markus Stutzenberger, mit sichtlich großer Freude den Kindersegen.

Verdienten Beifall erhielt danach die wie jedes Jahr seit 1977 von Mimi Gnedl-Hahn komponierte Fanfare zum Tänzelfest-Motto, die vom Blechbläser-Ensemble Kaufbeuren dargebracht wurde. Es fehlte auch nicht der gern geübte Brauch, Frau Gnedl-Hahn mit einem Blumenstrauß in den Stadtfarben zu danken.

Weitere musikalische Beiträge kamen vom großen Sinfonie-Orchester des Jakob-Brucker-Gymnasiums unter der Leitung von Robert Gleichsner, dessen einleitende Komposition „Grande Opening Fanfare“ hier ihre Uraufführung erlebte.

Mit dem für Kaufbeuren umgetexteten Lied „Memories“ aus „Cats“ begeisterte Gleichsners Kollegin Raphaela Lutz die Menge. Im von Rosi Lauerwald verfassten und von der Kulturwerkstatt einstudierten Eröffnungsspiel blickte ein schnauzbärtiger Fünfknopfturm mit Martina Quante als Avatar gütig auf einen Mix aus Action, Gesang und Tanz, als Kaufbeurer Kinder zusammen mit Thomas Garmatsch und seiner Geschichtenladen-Kiste ihre vielfältigen Freizeitbeschäftigungen vorstellten.

Die erste Geschichte wurde von Kobolden aus dem Märzenburgwald gesungen und getanzt. Es folgte unter großer Gestankentwicklung eine beinahe in eine fröhliche Wasserschlacht ausartende Löschübung der Jugendfeuerwehr mit Handpumpen. Russische und italienische Folklore präsentierten die Gruppen „Roter Sarafan“ und „ACLI“. Die ESVK-Jugend lieferte sich ein rasantes Freundschafts-Match. Anschließend zog Garmatsch eine goldene 150 aus seiner Kiste als Stichwort für die Tänzelfestknabenkapelle und OB Stefan Bosse, der zusammen mit Kaiser Maximilian I. und Kunz von der Rosen auftrat. Huldvollst gratulierte der Kaiser zum 150. Jubiläum und überreichte eine prächtige Urkunde. Schließlich hopste und drehte sich auch noch eine Gruppe kleiner „Schwabaliesl“ und animierte die Jugendfeuerwehr und die ESVK-Jugend zum Mithopsen. Die Standing Ovations für das wieder von Raphaela Lutz gesungene „One Moment in Time“ mit Feuerfontänen und Feuerrad im Hintergrund gingen nahtlos über in das – ebenfalls traditionell - vom gesamten Publikum mitgesungene Buronlied. Und damit war wieder ein Tänzelfest eröffnet.

von Ingrid Zasche

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