„Glücksfall für den Landkreis“

Drei neue Kreisheimatpfleger im Ostallgäu

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Alois Brenner (v. li.), Landrätin Maria Rita Zinnecker, Rita Nett, Jörg Müller und Peter Ossenberg vor dem Bürgerhaus in Ruderatshofen, einem der zahlreichen Baudenkmäler im Ostallgäu.

Ostallgäu – Drei neue Kreisheimatpfleger nehmen für den Landkreis Ostallgäu ihre Arbeit auf. Alois Brenner kümmert sich zukünftig um die Gebäude und Kirchen, Rita Nett um das Brauchtum und Jörg Müller um die Bodendenkmäler. „Es ist ein Glücksfall für den Landkreis, dass wir für alle Bereiche schnell geeignete Bewerber gefunden haben“, zeigt sich Landrätin Maria Rita Zinnecker erfreut.

Der Landkreis Ostallgäu hat eine Neuordnung der Kreisheimatpflege vorgenommen, weil der bisherige und alleinige Kreisheimatpfleger Peter Ossenberg altersbedingt letztmalig für zwei Jahre bereit war, dieses Ehrenamt auszuüben. Derzeit wird der Bereich der Bau- und Bodendenkmalpflege noch ausschließlich durch Peter Ossenberg als Kreisheimatpfleger wahrgenommen. Im Hinblick auf die Größe des Landkreises, seiner großen Vielfalt an hochkarätigen Bau- und Bodendenkmälern und des gelebten Brauchtums hielt es der Landkreis für sinnvoll, mehrere Heimatpfleger zu bestellen.

Der 61-jährige Alois Brenner aus Lengenwang ist seit 1984 selbständiger Architekt in Füssen. Er beschäftige sich berufsbedingt viel mit dem Denkmalschutz, wie er in seiner Vorstellung im Landratsamt sagte. Ihm gehe es um den Kompromiss, Schützenwertes zu erhalten und für den modernen Anspruch nutzbar zu machen. Oberstleutnant a. D. Jörg Müller aus Dillishausen erklärte sein Interesse an Geschichte und Philosophie und sagte, dass er sich auf sein künftiges Ehrenamt und die Sorge um rund 550 Bodendenkmäler im Landkreis freue. „Nur was man kennt, wird geschätzt“, beschrieb es Rita Nett aus Oberostendorf, die künftig in Sachen Ostallgäuer Brauchtum durch die Dörfer und in die Schulen gehen wird.

von Angelika Hirschberg

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