Staatssekretär Gerhard Eck (CSU) trifft sich mit Bürgermeistern aus dem Kaufbeurer Altlandkreis

Ein offenes Ohr

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Staatssekretär Gerhard Eck und MdL Angelika Schorer.

Kaltental-Aufkirch – Sowohl Staatssekretär Gerhard Eck als auch MdL Angelika Schorer gabenbei ihrem Besuch einen Einblick in aktuelle innen- und kommunalpolitische Themen und boten  den Gemeindespitzen die Möglichkeit, kommunale Probleme "an die Frau beziehungsweise an den Mann“ zu bringen.

Auf Einladung von MdL Angelika Schorer (CSU) weilte der Bayer- ische Staatssekretär für Inneres, Gerhard Eck (CSU), zu einem Gespräch mit den Bürgermeistern des Altlandkreises Kaufbeuren im Markt Kaltental. 

Staatssekretär Gerhard Eck bezog in seinen Ausführungen Position zu verschiedenen Themen und ging auf Fragen der Bürgermeister ein. Er betonte: „Kein anderes Bundesland unterstützt die ländliche Region so wie Bayern.“ Er machte zudem deutlich, dass 85 Prozent der Fläche des Freistaates ländlich strukturiert seien, in der zudem 60 Prozent der Bevölkerung leben. Er plädierte dafür, in diese Räume viel mehr zu investieren, als in die großen Zentren. „Wir brauchen gleichwertige Lebensbedingungen in allen Räumen! Eine Konzentration der Arbeitsplätze und Schulen in Ballungsräumen führt zu einem Ausbluten des ländlichen Raumes“, so der Staatssekretär. Die Bewältigung der „Energiewende“ sieht das Mitglied der Staatsregierung als „sehr schwierige Aufgabe“ an, zumal sie von einigen bei der Suche nach alternativer Energie unter dem Motto „Wasch mich, aber mach mich nicht nass“ gelöst werden soll. Er persönlich sei für einen ausgewogenen Energiemix, stellte aber klar: „Der größte Schatz ist unsere wunderschöne Landschaft!“ Die gelte es zu erhalten. 

Auf Nachfrage von Bürgermeister Thomas Steinhauser aus Baisweil hinsichtlich der Beteiligung von Gemeinden beim „Erneuerbare-Energien-Gesetz“ räumte er mögliche Gespräche ein, warnte jedoch vor „Generalstabslösungen“ und warb für Lösungen „mit den Menschen vor Ort“. Dem Wunsch nach Förderung seitens Bürgermeister Richard Ficker aus Stöttwang für Messungen nach Errichten eines Digitalfunkmastes für Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BOS) kam Eck mit dem Versprechen für eine „Überprüfung“ entgegen. Diese Zusage galt ebenso für das Pro- blem, dass teilweise die gesetzlich vorgesehenen zehn Minuten nach Alarmierung zu einem Rettungseinsatz nicht eingehalten werden können, wie die Bürgermeister Alois Porzelius und Manfred Hauser vortrugen.von Kreisbote

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