Landrätin Maria-Rita Zinnecker verleiht Auszeichnungen für ehrenamtliches Engagement

"Was wären wir ohne euch?"

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Maria Rita Zinnecker, Landrätin des Landkreises Ostallgäu, übergab Wilfried Moser aus Germaringen für sein herausragendes ehrenamtliches Engagement die Verdienstmedaille des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland.

Marktoberdorf – „Durch Sie wird der Landkreis erst liebens- und lebenswert“ – Das betonte Landrätin Maria Rita Zinnecker vergangene Woche beim traditionellen Ehrenabend im Landratsamt.

Denn jedes Jahr übergibt der Landkreis Ostallgäu, stellvertretend für alle im Landkreis ehrenamtlich Tätigen, kommunale und staatliche Ehrungen sowie Ehrungen des Bayerischen Roten Kreuzes und des Technischen Hilfswerks an Bürgerinnen und Bürger, die sich durch ihr Engagement für das Gemeinwohl verdient gemacht haben. In diesem Jahr durfte Landrätin Maria Rita Zinnecker mit der Bundesverdienstmedaille außerdem eine ganz besondere Auszeichnung verleihen. 

Würden alle Menschen geehrt werden, die im Ostallgäu ehrenamtlich tätig sind, hätte Landrätin Maria Rita Zinnecker wohl mehrere Wochen lang alle Hände voll zu tun. Rund 45000 Urkunden hätte die Landrätin dann zu verteilen, denn über ein Drittel der Ostallgäuer hat ein solches Ehrenamt inne; sei es in der Jugend- oder Seniorenarbeit, im Sport, im kulturellen Bereich, im Naturschutz oder im Sanitätsdienst. 

Insgesamt 50 Ehrungen verlieh die Landrätin in diesem Jahr an ausgewählte Bürgerinnen und Bürger „für Verdienste um die Kommunalpolitik, im Bayerischen Roten Kreuz und beim Technischen Hilfswerk“ stellvertretend für alle Menschen, die die Region durch ihr außergewöhnliches Engagement „so liebens- und lebenswert machen“, so Zinnecker. „Was wären wir im Ostallgäu ohne euch?“, dankte Zinnecker den Anwesenden. 

Vieles könnte sich der Landkreis nicht leisten, vieles wäre ohne die helfenden Hände der Freiwilligen schlicht und einfach nicht in die Praxis umsetzbar. So beispielsweise auch der Sanitätsdienst, die Blutspendetermine und die zahlreichen Katastropheneinsätze des Bayerischen Roten Kreuzes, die nur durch das Engagement von 2300 ehrenamtlichen Helfern möglich sind, die die rund 700 hauptamtlichen Mitarbeiter tatkräftig unterstützen. 

Insgesamt neun Ehrenamtliche wurden für ihre langjährigen Verdienste um das Bayerische Rote Kreuz geehrt. Darüber hinaus wurde zwei ehrenamtlichen Mitarbeitern des Technischen Hilfswerks das Ehrenzeichen am Bande verliehen. Auch die Gemeinden des Landkreises Ostallgäu hatten wieder Bürgerinnen und Bürger vorgeschlagen, die sich besonders um das Gemeinwohl verdient gemacht hatten. 

36 Männer und Frauen erhielten als Zeichen des Dankes und der Anerkennung die kommunale Dankurkunde, zwei Bürger der Gemeinde Stöttwang durften die Kommunale Verdienstmedaille in Bronze entgegennehmen. 

Eine ganz besondere Auszeichnung wurde Wilfried Moser aus Germaringen zuteil. Er erhielt für sein langjähriges herausragendes Engagement für den Ortsteil Ketterschwang in verschiedenen Ehrenämtern bei der katholischen Landjugend, im Pfarrgemeinderat, bei der Freiwilligen Feuerwehr, der Musikkapelle und im Gemeinderat die Verdienstmedaille des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland. Darüber hinaus zeichnete ihn sein soziales Engagement aus, als er im Jahr 2009 seine ehrenamtlichen Tätigkeiten niederlegte, um ganz für die Pflege seiner Frau da sein zu können, die durch seine unermüdliche Unterstützung nach einer schweren Operation wieder zurück ins Leben fand. von Sabrina Hartmann


Folgende Ehrungen wurden verliehen:


Ehrenzeichen am Bande für Verdienste um das Bayerische Rote Kreuz: 

25 Jahre: Erika Hönig (Buchloe), Petra Laschewski (Pfronten) 

40 Jahre: Rudolf Achatz (Hopferau), Johann Eggensberger (Seeg), Werner Nisseler (Obergünzburg), Klaus Rieder (Obergünzburg), Martin Riesemann (Lechbruck), Dora Waldmann , Gottfried Zimmer (beide Marktoberdorf)

Ehrenzeichen am Bande für langjährige Verdienste um das Technische Hilfswerk:

 25 Jahre: Christopher Pult (Füssen) 

50 Jahre: Hubert Hegensberger (Füssen) 

Kommunale Dankurkunde:

Aitrang: Hubert Eble Buchloe: Irmgard Ablasser, Manfred Beck, Johann Horn, Matthias Kögl, Franz Lang 

Füssen: Heinz Hipp Görisried: Wilhelm Herz, Karin Knüsli, Johann Urlbauer 

Günzach: Wolfgang Denlöffel, Johann Wegmann 

Hopferau: Josef Böck, Petra Unsin 

Mauerstetten: Manfred Höbel 

Nesselwang: Andreas Haslach, Jürgen Heckmeier, Hans Möst, Gerhard Straubinger 

Rieden am Forggensee: Elisabeth Geisert, Robert Schmölz, Johann Schwarzenbach 

Schwangau: Timo Raschke 

Seeg: Max Kleber, Hans-Jörg Steinhauser 

Stöttwang: Johann Inning, Ludwig Merk, Wofgang Nitsche, Robert Unsin 

Unterthingau: Josef Heringer, Engelbert Hornung, Dominikus Schrägle 

Wald: Mathias Boos, Rudolf Vogler Westendorf: Helmut Rösch, Michael Wachter

Kommunale Verdienstmedaille in Bronze: 

Richard Ficker, Rudolf Königsberger (beide Stöttwang)

Verdienstmedaille des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland: 

Wilfried Moser (Germaringen)



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