Einblick in den Beruf

Bankangestellter, Mechatroniker, Erzieher, Kauffrau/mann für Dialogmarketing oder IT-Systemelektroniker? Die vorgestellten Berufe waren breit gefächert, sodass auch dieses Jahr, bereits zum fünften Mal, viele Interessierte den Weg zur Sophie-La-Roche-Realschule Kaufbeuren fanden. Zahlreiche Schüler, die größtenteils von ihren Eltern begleitet wurden, konnten auf die Frage nach der passenden Ausbildung bei der Berufsinformationsbörse eine Antwort finden.

22 Referenten der heimischen Wirtschaft und von staatlichen Institutionen stellten im Rahmen dieser Veranstaltung verschiedene Berufsbilder und Ausbildungswege vor. Sehr erfreulich war auch diesmal wieder die starke Beteiligung von Firmen aus Kaufbeuren und der näheren Umgebung. Die Organisatorin der Informa- tionsbörse Ulrike Müller, Mitglied des Elternbeirates, wurde durch die hohe Resonanz erneut für ihr im Vorfeld gezeigtes Engagement belohnt. Auch die Schülerfirma „Cucina mille modi“, unter der Leitung von Angela Kreuzer, sorgte erneut mit der Bewirtung der Gäste für einen angemessenen Rahmen der Veranstaltung. Nach einer kurzen Begrüßung durch Konrektor Hans Rether konnten sich Eltern und Schüler für Vorträge der verschiedenen Referenten entscheiden und wurden hierbei umfassend informiert. Damit die Interessenten möglichst viele der Informationsveranstaltungen besuchen konnten, fanden drei Durchgänge mit einer anschließenden Feedbackrunde in der Aula statt. Großen Andrang gab es zum wiederholten Male beim Referenten der Bundeswehr. Oberleutnant Bogott, der über die 400 verschiedenen Ausbildungsberufe der Streitkräfte referierte, konnte die Jugendlichen sehr beeindrucken. Dabei betonte er besonders, dass bei den Bewerbern auch ein hohes Maß an Flexibilität und Mobilität vorausgesetzt wird, das heutzutage fast in jedem Beruf gefordert wird. Weiterhin wurden die Jugendlichen darauf hingewiesen, dass nach ihrer schulischen Laufbahn Leistungsnachweise und die Bereitschaft zur ständigen Weiterbildung eine große Rolle spielen. Da auch während einer Ausbildung das theoretische Wissen neben den praktischen Erfahrungen ausschlaggebend ist, referierte Dr. Girke über die verschiedenen Möglichkeiten an der Berufsschule Bad Wörishofen. SchülerInnen, die nach der Mittleren Reife noch die Fachoberschule besuchen möchten, konnten sich über die Auf- nahmekriterien, Fachrichtungen und Unterrichtsfächer dort informieren. Walter Rosnitschek, Leiter der Fachakademie für Sozialpädagogik in Rottenbuch, stellte die Ausbildung zur staatlich anerkannten Erzieherin vor. Dabei betonte er die aktuelle Neuerung, dass nämlich mit einer abgeschlossenen Lehre in diesem Tätigkeitsbereich automatisch der Zugang zu jeder beliebigen Hochschule ermöglicht wird. Dadurch könnte ein erzieherischer Beruf auch für männliche Realschulabsolventen in Zukunft noch attraktiver werden.

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