Eine große Erfolgsgeschichte

Wolfgang Groß, Vorsitzende von humedica, gründete den Verein vo 30 Jahren. Foto: Lades

Gerade in jüngster Zeit, in denen weltweit immer wieder schreckliche Naturkatastrophen die Bericht- erstattung diverse Nachrichtenagenturen füllen, erscheint auch häufig der Name „humedica“. Die internationale Hilfsorganisation, die in Neugablonz ihren Sitz hat, wird heuer 30 Jahre alt. Dieser „Markenname“ humedica, der Humanitäre Medizinische Hilfe in sich birgt, ist dabei untrennbar verbunden mit dem Namen Wolfgang Groß.

Im Jahre 1979 starteten Dieter und Wolfgang Groß diese Hilfsorganisation, die als eingetragener Verein noch heute „firmiert“, aber inzwischen zu weltweiter Bedeutung gelangte. In der Satzung ist verankert, welchem Zweck der Verein dient: „Hilfe für Hungernde, Katastrophenopfer, Flüchtlinge und Menschen in anderen Notlagen, insbesondere durch die Bereitstellung von Medikamenten, medizinischer Ausrüstung sowie anderen Gegenständen des medizinischen Bedarfs, Nahrungsmitteln, Unterkünften, Kleidung und anderen Gegenständen des täglichen Bedarfs und/oder den personellen Einsatz von Ehrenamtlichen.“ Im Gespräch mit dem KREISBOTEN erklärte Wolfgang Groß, Vorsitzender und Motor von humedica, dass der eigentliche Gründer des Vereins sein Bruder Dieter sei. „Während einer Reise nach Marokko rüttelte ihn die dortige Armut auf. Der idealistische Vorsatz, Not und Elend in der Welt zu lindern, war geboren und Taten folgten rasch. Ein Freund stellte ein Gebäude als Büro und Lagerzentrale zur Verfügung und mit 5000 Mark aus einer Wohltätigkeitsveranstaltung starteten wir unsere Hilfsorganisation“, erinnert sich Wolfgang Groß. Durch gezielte Pressearbeit wuchsen im Laufe der Zeit Medieninteresse und Spendenvolumen. So konnten die Tätigkeitsschwerpunkte von humedica kontinuierlich ausgeweitet werden. Mittlerweile hat der Verein 25 festangestellte Mitarbeiter. „Damals wie heute ist eine effektive Hilfe aber nur dank des unermüdlichen Einsatzes ehrenamtlicher Helfer aus allen Berufen und Altersgruppen möglich“, so Groß. Mit Blick auf die Personalkosten erklärt Groß, dass „es ist uns wichtig ist, den Verwaltungskostenanteil im einstelligen Prozentbereich - also unter zehn Prozent zu halten. Da liegen wir im übrigen wesentlich besser als manche der ‘großen’ Organi-sationen, die teils bis zu 35 Prozent Verwaltungskosten haben. humedica ist zudem Unterzeichner des 'Verhaltenskodex für die Internationale Rotkreuzbewegung sowie Nichtregierungsorganisationen bei Katastropheneinsätzen'. Ferner besitzen wir das Spendenzertifikat der Deutschen Evangelischen Allianz, die alljährlich die Finanzen kontrolliert“.

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