Die Südtirol-Woche vom 9. bis 12. Oktober 2019

Wie erkenne ich einen guten Wein?

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Marktoberdorf/Ostallgäu - Gute Weine genießen die Menschen bereits seit 8000 Jahren. Die Geschichtsschreiber berichten über Weinanbau schon 6000 Jahre vor Christus in Vorderasien. Auch heute hat der Wein nichts von seiner Popularität eingebüßt, aber immer wieder stellt sich die Frage: Wie kann ich einen guten Wein erkennen? Wo kann man guten Wein kaufen? Was darf er kosten und zu welchem Essen passt er? Aktuell startet ab dem 9. Oktober die Südtirol-Woche der Firma HOSP mit Hauptsitz in Marktoberdorf. Hier konnten wir einige Punkte beantworten.

Es gibt allgemeinverbindliche Kriterien

Selbstverständlich geht nichts über den persönlichen Geschmack, dennoch definieren der Gesetzgeber, Winzer-Verbände und natürlich Adressen (Herkunftsangabe) mit einer langen Tradition und einem hervorragendem Ruf einen gewissen Standard. Auch die Firma HOSP profitiert seit ihrer Geburtsstunde ,dem Jahr 1893 von solch exzellenten Wein-Allianzen.

Für Qualitätsweine gibt es in Deutschland klare Vorgaben für die Vergabe der amtlichen Prüfnummer. Sie lassen sich in Online-Shops (zum Beispiel www.hosp-weine.de/shop ) ebenso finden wie im Fachhandel. Wichtig zu wissen ist: Bei weniger als vier Euro pro Flasche darf man skeptisch sein und sich fragen, ob zu dem Preis anständiger Wein herstellbar ist. Fachleute sind da einer Meinung, kein Winzer kann für den Preis einer 0,75-Liter-Flasche echte Qualität abliefern.

Firma HOSP ist Garant für Qualität

Seit über 125 Jahren arbeitet die Firma HOSP an seinen Produkten und ist auch mit dem Anspruch der Kunden immer stetig gewachsen. Zurzeit ist die Firma auf den Geschäftsfeldern Großhandel, Belieferung von 1500 Gastronomiekunden mit eigenem Fuhrpark im Raum Oberbayern, Schwaben, Württemberg tätig. Inzwischen kann auch der Endverbraucher über den Shop einkaufen oder eine der beiden Filialen in Marktoberdorf besuchen.

Südtiroler Woche bietet Weine der Extraklasse

Die Firma HOSP bietet im begrenzten Zeitraum vom 9. Oktober bis zum 12. Oktober eine ganze Reihe hervorragender Qualitätsweine, deren Winzer und Kellereien eine echte Geschichte zu bieten haben. Hier ein kurzes Porträt und eine schöne Übersicht:

Weingut Wilhelm Walch & Elena Walch

Seit über 100 Jahren ein Lieferant des Hauses HOSP. 1869 gründete Wilhelm Walch in Tramin eine Kellerei, die bis heute zu den bestimmenden Betrieben in der Südtiroler Weinwirtschaft zählt. Elena Walch hat zusätzlich mit ihrem eigenen Weinstil Innovation in diese Weindynastie eingebracht. Heute sind die Töchter Julia und Karoline Walch (fünfte Generation) in der Verantwortung für den Familienbetrieb, die Philosophie des Weinguts ist seinem Terroir und Südtirol verschrieben (55 Hektar: Spitzenlagen Castel Ringberg und Kastelaz).

Weingut Griesbauerhof

Dort, wo sich das Eisacktal zum weitläufigen Bozner Talkessel hin öffnet, liegt der Griesbauerhof, seit 1785 im Besitz der Familie Mumelter. Auf 300 Meter Meereshöhe, am Fuße der Hügel von St. Magdalena und St. Justina in Rentsch, breiten sich die etwa 4,5 Hektar großen, sonnenverwöhnten Rebflächen des Erbhofes aus, dessen Torggl (Weinpresse) bereits in alten Schriften Erwähnung findet.

Erbhof Unterganzner Kardaun/Bozen

Am Ostrand des Bozner Beckens in 285 Meter Meereshöhe auf ortstypischen Porphyrfels gebaut, dort wo der Eggentaler Bach in den tosenden Eisack mündet, liegt der Erbhof Mayr-Unterganzner. Familie Mayr kultiviert hier Weinreben seit dem Jahr 1629. Es ist tägliches Bemühen, die Weinberge mit großer Achtsamkeit zu bewirtschaften, die Trauben so spät wie möglich zu ernten.

Kellerei Bozen

Kellerei Gries: 1908 entschlossen sich 30 Grieser Bauern zur Gründung einer Weinbaugenossenschaft. Das Ziel war die autochtone Südtiroler Weinsorte Lagrein zu vinifizieren. Kellerei St. Magdalena: Gegründet 1930 in St. Magdalena von 18 Weinbauern für deren Leitsorte: dem St. Magdalener; Zusammenschluss und Gründung der Kellerei Bozen war im Jahre 2001. Die Kellerei verfügt über sehr bekannte Lagen im Raum Bozen.

KG Schreckbichl

"Ein Wein muss zeigen, woher er kommt." (Martin Lemayr, Kellermeister der KG Schreckbichl). Nicht erst Erzherzog Sigismund, der im 15. Jahrhundert auf Schloss Sigmundskron residierte, schätzte den Schreckbichler Wein. Bereits um 15 v. Chr. ließ sich ein römischer Siedler namens Cornelius auf einem nahe gelegenen Bichl (mundartlich für Hügel) nieder und legte mit seinem Weingut Cornelianum, aus dem sich später der Name Girlan ableitete, die Wurzeln der Schreckbichler Weinkultur. 1960 gründeten 28 Weinbauern in Girlan die KG Schreckbichl.

KG Kurtatsch

"Unser größtes Kapital sind unsere Weinberge. Unsere Steillagen zwischen 220 und 900 Höhenmetern sind einmalig in Südtirol und prägen unsere Weine: frühreife, heiße Lagen für Rotweine und hohe, luftige Lagen für Weißweine. Unsere kleinstrukturierten Weinbaubetriebe in Kurtatsch erlauben uns unsere Weinberge optimal zu bewirtschaften." Georg Kofler, Vorstand der KG Kurtatsch

Alois Lageder

Das Familienweingut Alois Lageder steht für höchste Qualitätsstandards. Eine ganzheitliche und nachhaltige Wirtschaftsweise im Sinne des biologisch-dynamischen Weinbaus, sowie eine Bandbreite kultureller und künstlerischer Aktivitäten prägen die Unternehmensphilosophie. Im Jahr 1823 gegründet, wird es heute in fünfter und sechster Generation von Alois Lageder und Alois Clemens Lageder geführt.

Bei so viel Auswahl bekommt man gleich Lust auf eine Südtirol-Reise! Wer sich wenigstens den guten Wein nach Hause holen will, der wird bei HSOP bestimmt fündig. Mehr Infos zur Südtirol-Woche gibt es auch unter: www.hosp-weine.de .

md

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