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Marktoberdorfer Kämmerer rechnet bei der Gewerbesteuer mit 20 Millionen Euro

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Allmählich sputen müssen sich die Handwerker, damit das Familienzentrum St. Magnus im August fertig wird und dort zum September der Betrieb der Tagesstätte aufgenommen werden kann. © jj

Marktoberdorf – Im Haushaltsplan für 2018 sei das „sportliche Ziel“ von 20 Millionen Euro Einnahmen bei der Gewerbesteuer vorgegeben. Dies sei auch zu erreichen. Auch beim Anteil der Stadt Marktoberdorf an der Einkommensteuer, da sind 10,45 Millionen Euro im Etat eingetragen, sei man auf dem „planmäßigen Weg“. So schildert es Kämmerer Wolfgang Guggenmos, der traditionell zur Jahresmitte kurz die Entwicklung des Haushalts darstellt.

Die Zahlen lassen sich zur Jahresmitte präzisieren, weil die Kämmerei nach einigen Vorauszahlungen einen Überblick über die Summen hat, die in der Stadt ansässige Betriebe abführen müssen. Bei der Verabschiedung des Etats im Frühjahr sind die Zahlen noch nicht so gesichert. Die festgesetzte Summe wird in vier Raten pro Jahr fällig.

Was die Investitionen betreffe, die im Vermögenshaushalt aufgelistet sind, sei Mitte des Jahres eine Aussage zu den Ausgaben noch verfrüht, warb Guggenmos um Verständnis. Es sei aber nach wie vor das Ziel, die vorsichtshalber eingeplante Kreditaufnahme „nicht auszuschöpfen“, ergänzte der Kämmerer.

„In den letzten Zügen“

Stadtrat Christian Vàvra (Grüne) fragte nach, wie es denn mit der Jahresrechnung für 2017 ausschaue. Die sei „in den letzten Zügen“ bekam er von Guggenmos zur Antwort. Erfreulich sei, dass im vergangenen Jahr keine Darlehen aufgenommen werden mussten, ergänzte der Kämmerer dazu.

Vroni Diepolder von der CSU-Fraktion wollte wissen, ob der Zuschuss, den der Freistaat für das Familienzentrum gibt, heuer komplett überwiesen wird. Dazu sagte der Stadtkämmerer, die erste Rate erhalte man 2018, die zweite im nächsten Jahr. Die Gesamtkosten für das Projekt im Norden Markt­oberdorfs, wo im September der Betrieb aufgenommen wird, betragen über vier Millionen Euro.

In der neuen Kindertagesstätte St. Magnus in Marktoberdorf entstehen 65 Betreuungsplätze. Bayerns Familienministerin Kerstin Schreyer informierte neulich dazu, dass der Freistaat Bayern die Stadt mit einer Förderung in Höhe von insgesamt rund 1,6 Millionen Euro unterstützt. Diese Summe wird durch die Regierung von Schwaben in Raten ausbezahlt.

jj

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