356 Mal im Einsatz

Vergangene Woche war es wieder so weit, die Freiwillige Feuerwehr (FFW) Kaufbeuren präsentierte ihre aktuellen Zahlen und ehrte verdiente, und langjährige Kameraden bei ihrer Jahreshauptversammlung.

Eröffnet wurde die Veranstaltung im Stadtsaal Kaufbeuren vom Vorstand des Feuerwehrmuseums Kaufbeuren, Helmut Winkler. Zu Beginn wurde mit einer Schweigeminute an die toten Kameraden gedacht. Anschließend wurde der aktuelle Mitgliederstand mit einer Gesamtmitgliederzahl von 285 präsentiert. Thomas Vogt, Stadtbrandrat, fuhr dann mit dem Jahresbericht des Kommandanten fort und erklärte, dass es im vergangenen Jahr 356 Einsätze gab, welche sich in 55 Brände, 214 technischen Hilfeleistungen und 30 Fehlalarmen aufteilen. Die geschätzte Schadenssumme lag damit bei Brandeinsätzen im Stadtgebiet Kaufbeuren etwa bei 1400000 Euro. Dabei waren die größten Brocken der Brand des Galvanik-Betriebes Hillebrand an der Glasschleiferstraße am 16. Januar 2009 mit 1000000 Euro Schadenssumme und der Kellerbrand im Autohaus Schmitz am 4. Juni 2009 mit 200000 Euro. Erheblicher Schaden entstand aber auch bei einem Einsatz im Landkreis Ostallgäu bei dem die Kaufbeurer Feuerwehr unterstützend bei der Brandbekämpfung dabei war. Hier lag der Sachschaden bei etwa 250000 Euro. Anschließend mahnte Vogt an, dass es nicht sein könne, dass die Feuerwehr als Tragehilfen bei schwergewichtigen Patienten angefordert werde, vielmehr sei das die Aufgabe der ortsansässigen Rettungsgesellschaften. Zum Ende hin erklärte Marcus Siegel, Stadtjugendrat, dass sich die Jugendarbeit prächtig entwickle, was man vom neuen Feuerwehrmuseum leider nicht sagen könne. Hier gebe es noch ein paar Stolpersteine, so Albrecht, Vorstand des Museums. Am Ende sprach Oberbürgermeister Stefan Bosse zu den Kameraden und erklärte seine Hilfe, da wo es notwendig und sinnvoll sei. Bosse bedankte sich noch bei den anwesenden Brandbekämpfern und lobte ihr ehrenamtliches Engagement im Besonderen.

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