Regen-Segen von oben

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Der Maschinenring Ostallgäu hat im Grünen Zentrum Kaufbeuren eine neue Heimat gefunden.

Kaufbeuren – Seit seiner Gründung im Jahre 1971 war der Maschinenring Ostallgäu e.V. beim Amt für Landwirtschaft beheimatet. Aber im Laufe der Zeit wurde der Platz in den zur Verfügung stehenden Räumlichkeiten zu eng. Und so startete vor etwa vier Jahren die Projektgruppe „Grünes Zentrum Kaufbeuren“.

Wie Landrätin Maria Rita Zinnecker erklärte, war der Maschinenring (MR) der letzte Partner der seine Bereitschaft für dieses Projekt bekundet hatte, jedoch zwischenzeitlich der Zweite, der im „Grünen Zentrum“ in sein „neues Heim“ einziehen konnte. Am vergangenen Sonntag fand zusammen mit einem „Tag der offenen Tür“ die Segnung und symbolische Schlüsselübergabe des neuen Maschinenring-Gebäudes statt. 

Ein abwechslungsreiches und vielgestaltiges Programm wurde für diesen Anlass entwickelt. Leider hatte aber der „Wettergott“ dafür überhaupt kein Einsehen und so fielen die im Außengelände geplanten Aktivitäten buchstäblich „ins Wasser“. Dies konnte aber die gute Stimmung im aufgestellten Festzelt keineswegs beeinträchtigen. 

Josef Schorer, Vorsitzender des Maschinenrings Ostallgäu e.V., konnte neben vielen Mitgliedern auch zahlreiche Ehrengäste aus Politik und Wirtschaft, begrüßen. Außerdem die Vertreter der befreundeten Nachbar-Maschinenringe, die am Bau beteiligten Firmen und nicht zuletzt alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. 

In seiner Festansprache ging Schorer auf die zurückliegenden Jahre ein. So hätten die ursprünglich gefassten Pläne eines neuen Landwirtschaftsamtes, aus mietrechtlichen Gründen, beiseite gelegt werden müssen, weshalb man sich für den Bau eines eigenen Gebäudes entschied. Im April 2014 konnten die Planungsunterlagen schließlich bei der Stadt eingereicht und am 11. März 2015 mit den Erdarbeiten begonnen werden. Obwohl das Ganze nicht ohne Schwierigkeiten abgelaufen sei, wurde der vorgegebene Zeitplan eingehalten und der kalkulierte Kostenplan sogar unterschritten. Pünktlich Mitte Dezember 2015 konnte der Umzug ins neue Gebäude eingeleitet werden. Dafür gab es ein Sonderlob an MR-Geschäftsführer Michael Eble für seinen „nimmermüden Einsatz“. 

Als einen „wichtigen Baustein“ bezeichnete Bezirksvorsitzender Michael Lutz, speziell in heutiger Zeit, den Maschinenring. Und Kaufbeurens Stadtoberhaupt hob in seinem Grußwort hervor, dass diese mittlerweile hoch geschätzte „Selbsthilfeorganisation“ aus dem Alltag der Kommunen nicht mehr wegzudenken sei. 

Nach der symbolischen Schlüsselübergabe an den „Hausherrn“ Josef Schorer nahm Diakon Johannes Prestele, Sohn des ehemaligen MR-Geschäftsführers Hans Prestele, die Segnung und Weihe des neuen Gebäudes vor. Anschließend konnten die Räumlichkeiten der neuen MR-Geschäftsstelle besichtigt werden. Auch die Mieter im Obergeschoss, eine Steuerkanzlei, die Forstbedarfsgenossenschaft und ein Agrarberatungsbüro der VR-Bank Kaufbeuren-Ostallgäu, hatten aus diesem Anlass ihre Türen für Interessenten geöffnet. 

Wegen des anhaltenden Dauerregens verlagerte sich alles weitere wieder ins Festzelt. Außerdem hielten die Musikanten der „VLF-Ostallgäu“ (Verband landwirtschaftlicher Fachschulabsolventen) die Anwesenden bei bester Laune.

von Klaus-Dieter Körber

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