Elfentanz im Zauberwald

In den verschiedensten Verkleidungen kamen um die 400 Faschingsfans am vergangenen Samstag zum Feuerwehrball im Kaufbeurer Stadtsaal zusammen, um zu feiern und zu tanzen. Heuer stand alles unter dem Motto „Zauberwald“.

Passend zum Thema waren schon tags zuvor viele fleißige Wichtel vor Ort und ließen einen echten Wald und zauberhafte Blumendekorationen entstehen. Im Foyer wurden die Gäste mit echten Bäumen, Wasserfall und Hängebrücke begrüßt. Auch im Saal war einiges geboten: Bevor es um 20 Uhr losging, belustigten sich die „Waldbewohner“ mit Zwergenkegeln und einem Waldparcours. Den Abend eröffneten Feuerwehrvorstand Hubert Weikmann und die Feen der Minigarde aus Kaufbeuren. Die Minis der Wertachgarde hatten ihren ersten öffentlichen Auftritt und waren ziemlich nervös, lieferten aber eine tolle Show. Weikmanns Dank ging vor allem an die aktiven Feuerwehrler, die beim Aufbau und der Dekoration mitgeholfen haben. Im Gespräch mit dem KREISBOTEN gab Weikmann zu: „Man muss schon ein bisschen verrückt sein, um so einen Aufwand für einen Abend zu betreiben.“ Es freute ihn dafür umso mehr, dass sich das Publikum so „super auf das Motto eingestellt“ hat. Im aufwändig geschmückten Saal strömte das bunt gemischte Waldvolk auf die Tanzfläche. Elfen und Feen rockten zu ACDC, Bären und Hexen schwebten zu Robbie Williams über das Parkett. Die Musik kam von der fränkischen Partyband „one & six“. Natürlich durfte auch eine Einlage nicht fehlen: Die Geschichte von Siegfried und dem Drachen wurde anschaulich von mutigen Feuerwehrmännern erzählt. Mutig deshalb, weil die Kostüme teilweise recht gewagt waren und im Laufe der Aufführung die eine oder andere Hülle fiel, was außerordentlich zur Unterhaltung der Gäste beitrug. So saß „König Hubert von Buron“ im königlichen Bademantel auf seinem Thron auf der Bühne und beobachtete sein Gefolge beim Kampf mit dem rauchenden Drachen. Vorstand Hubert Weikmann zog gegen Ende des Abends ein positives Fazit: „Wir haben aus einer vagen Idee vom ‚Zauberwald’ unglaublich viel gemacht. Vor allem auch die Jugend haben wir mobilisieren können – das freut uns besonders.“ Gemeinschaftsarbeit Als die Band eine Polonaise spielte, ließen sich die Gäste nicht lange bitten. Dieser Tanz verdeutlichte schön einen Gedanken, der bei der Feuerwehr groß geschrieben wird: Gemeinschaftsarbeit und Zusammenhalt. Und so waren am nächsten Tag schon wieder zahlreiche Helferlein im Kaufbeurer Stadtsaal, um die Spuren des rauschenden Festes zu beseitigen. Aber selbst beim Aufräumen war die Stimmung gut und sicherlich werden sich die Feuerwehrler auch für nächstes Jahr wieder etwas einfallen lassen.

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