70. Geburtstag: Empfang zu Ehren von Bürgermeister Bucher

Ein Stratege mit viel Charme

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Ein Hut vom Ostallgäu: Große Freude beim Jubilar über das Geschenk von Landrätin Maria Rita Zinnecker.

Kaufbeuren – „Gerhard Bucher ist eine außerordentliche Persönlichkeit, die eng verbunden und verwachsen ist mit der Stadt und dem Amt!“ Das war eine Feststellung von Oberbürgermeister Stefan Bosse in seiner Ansprache anlässlich des 70. Geburtstages seines Stellvertreters.

Die Stadt hatte neben Buchers Familie Gäste aus Teilen der Gesellschaft zu einem Empfang im alten Sitzungssaal des Kaufbeurer Rathauses eingeladen. 

Bürgermeister Gerhard Bucher hatte am vergangenen Sonntag seinen 70. Geburtstag im Kreise seiner Familie und engster Freunde gefeiert. Nunmehr gab die Stadt ihm zu Ehren einen Empfang, bei dem die gesamte Familie sowie Teile der Verwaltung und des öffentlichen Lebens mit Landrätin Maria Rita Zinnecker an der Spitze anwesend waren. 

Der OB sagte, Bucher habe nicht Fragen gestellt, sondern Antworten gegeben. „Er hat Herausforderungen gesehen, angepackt und viel geschaffen“, so die Stadtspitze. Beispielhaft nannte er die Aktivitäten bei den Burgspielen Kemnat, der Spielvereinigung Kaufbeuren und dem Freundeskreis Klinikum Kaufbeuren-Ostallgäu. Mit seiner Beharrlichkeit sei Bucher erfolgreich gewesen und habe außergewöhnliche Ergebnisse erreicht. Er sei das „Sensorium des Rathauses“ und bringe mit dem Kontakt zum Bürger deren Anliegen ein. „Ich staune und lerne an dem, was Du machst“, schloss der OB mit seinem Dank für geleistete Arbeit. 

Die Laudatio hielt der langjährige Freund Buchers, Werner Schendel, welcher den vergangenen sieben Jahrzehnten Buchers in besonderer Form durch die Symbolik von Zahlen nachspürte und interpretierte. 

Glückwünsche übermittelte Dr. Thomas Jahn (CSU) seitens der Fraktion und Partei für 31 Jahre Tätigkeit im Stadtrat und 19 Jahre als 2. Bürgermeister. 

Christa Geyrhalter überbrachte als Vertreterin des Personalrats ihre Glückwünsche. Sie bezeichnete Bucher als „natürlich, spontan und mit Charme ausgestatteten geborenen Strategen“, der sich seit zwei Jahrzehnten für die Belange der Mitarbeiter eingesetzt habe und schloss ihren Dank mit einem irischen Segenswunsch. 

Gerhard Bucher bedankte sich persönlich und im Namen seiner Familie für den Empfang mit einem „Vergelt‘s Gott“. „Es ist schon etwas Besonderes, wenn man seinen siebzigsten Geburtstag feiern kann, und für mich ganz besonders“, so der Jubilar und bezog sich dabei auf seinen 2004 erlittenen Herzinfarkt. Musikstücke des „Kaufbeurer Viergeblech“ und persönlich auf Buchers Person zugeschnittene Texte vom „Kemnater Zweigesang“ mit Tochter Angela und Ingrid Greifenhagen umrahmten den Empfang musikalisch. von Wolfgang Becker

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