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Endlich wieder Weihnachtsmarkt und Lichterabend in Obergünzburg

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Weihnachtsmarkt und Lichterabend in Obergünzburg 2022
Größer denn je: Weihnachtsmarkt und Lichterabend in Obergünzburg am vergangenen Wochenende. © Krusche

Obergünzburg – Rechtzeitig vor Beginn des Weihnachtsmarktes am Freitagabend begann es zaghaft zu schneien. Mit 22 Hütten und traditionell einer „Lebenden Krippe“ war der Weihnachtsmarkt größer denn je (Fotostrecke am Ende des Berichts).

In der Luft lagen Glühweinduft und getragene Bläsermusik. Zwölf der Verkaufsstände wurden von Vereinen genutzt, die dort alkoholische Getränke wie Glühwein und auch Kinderpunsch sowie Saftschorle anboten. An anderer Stelle offerierten die Vereine brutzelnde Bratwürste oder dampfende Schupfnudeln, die von zahlreichen Besuchern mit sichtlichem Heißhunger verspeist wurden. Die festliche Stimmung war spürbar: „Endlich wieder Weihnachtsmarkt“.

Diese Freude griffen auch die Bürgermeister der Marktgemeinde, Lars Leveringhaus, Florian Ullinger und Christine Räder, in ihrer Eröffnungsrede auf: „Weihnachtsmarkt – endlich mal wieder und er hat ein neues Gesicht“. Neue Hütten waren in Zusammenarbeit mit den örtlichen Handwerkern und den Vereinen angeschafft worden. Mit dem Hinweis auf den gleichzeitig stattfindenden Lichterabend bei den Einzelhandelsgeschäften im Markt wünschten die drei Bürgermeister „eine schöne Adventszeit und schöne Weihnachten“.

Im Rathaus gab es nicht nur Gelegenheit, sich aufzuwärmen. Interessierte konnten außerdem die gedruckten Angebote des Heimatvereins studieren, in der Bücherei in Büchern stöbern und sie gegen eine Spende auch gleich mitnehmen.

Kostbarkeiten

An einigen Ständen boten Kleingewerbetreibende und Hob­bykünstler aus Obergünzburg und Umgebung ihre selbstgefertigten Kostbarkeiten aus Holz, Wolle, Stoff oder Keramik an. Und so mancher Besucher besorgte sich hier ausgesuchte Weihnachtsgeschenke für seine Lieben.

Lebende Krippe

An die Geburt Jesu als eigentlichen Hintergrund von Weihnachten sollten die Besucher des Weihnachtsmarktes mit der lebenden Krippe erinnert werden. Sie wurde vom Pfarrgemeinderat Sankt Martin Obergünzburg organisiert und von Ministranten und Ministrantinnen aus Günzach und Obergünzburg betreut. Im nachgebildeten Stall waren Schafe, eine Krippe, Maria und Josef und auch ein Hirte zu sehen. Spenden gehen an den Obergünzburger „Behinderten- und Sozialfonds“.

Lichterabend

Viele Bürgerinnen und Bürger nutzten die Gunst der Stunde, um ungestört und bei verlängerten Öffnungszeiten in den Geschäften vor Ort einzukaufen. Mancher Einzelhändler nutzte den Lichterabend aber auch für ein geselliges Zusammensein mit seinen Kunden bei Glühwein und Kinderpunsch.
Von Wolfgang Krusche

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