Endstation für den ESVK

In arger Bedrängnis sahen sich die Joker beim vergangenen Heimspiel gegen die Starbulls. Einen guten Lauf der Kaufbeurer im zweiten Durchgang des Viertelfinalspiels konnten die Gegner mit schnellen Breaks wieder wettmachen.

Wie schon in den beiden zurückliegenden Jahren ist auch heuer wieder nach dem Viertelfinale die Saison für den ESVK vorzeitig zu Ende. Nur mit dem Unterschied, dass diesmal sechs Partien notwendig waren und wenigstens ein zusätzliches Heimspiel für finanziellen Segen sorgte. Der Tabellensiebte aus Ravensburg ist dagegen immer noch heiß im Rennen und hat ein siebtes Spiel in Heilbronn erkämpft. Neben den Starbulls Rosenheim sind die Landshut Cannibals und die Schwenninger Wild Wings im Kampf um die Meisterschaft vertreten.

„Sieg oder Sommerpause!“ Das war die Ausgangsposition vor dem sechsten Aufeinandertreffen des ESVK gegen den SBR im Viertelfinale der 2. Eishockey-Bundesliga. Durch die klare 0:6 Niederlage im fünften Match in Rosenheim standen die Joker, diesmal wieder ohne Habermann und Soares, schon unter Zugzwang. Eine tolle Kulisse von offiziell 3.450 Zuschauern gab diesem Play- Off-Match den richtigen Rahmen. Doch die kompakt auftretenden Starbulls gingen mit 2:1 Toren in die erste Pause. Christian Fröhlich sorgte für den Kaufbeurer Treffer. Im zweiten Durchgang dann endlich ein entfesselt aufspielender ESVK. Der gerechte Lohn waren die Treffer durch Nelson und Leisenring zur erstmaligen Führung. Doch postwendend fielen gleich drei Gegentore durch schnelle Breaks der Gäste. Im letzten Drittel schaukelten die Starbulls ihren Sieg nach Hause, das 4:5 durch Spieler Carl Hudson 169 Sekunden vor dem Ende kam leider viel zu spät. Nichts zu holen Nichts zu holen gab es am Dienstag in Rosenheim, auch das dritte Match auswärts ging an die Hausherren. Mit 6:0 Toren schickten die Starbulls die Kaufbeurer wieder ins Allgäu zurück. Mit einer stimmgewaltigen Fankolonie im Rücken wollten die Joker ihren Sieg vom Sonntag im Kathrein-Stadion wiederholen. Anfangs hatten die Kaufbeurer tatsächlich mehr vom Spiel und erarbeiteten sich einige gute Chancen. Doch der Rosenheimer Keeper Norm Maracle hatte wieder einmal einen „Sahnetag“ erwischt. Fatal, dass ausgerechnet der erste Angriff der Starbulls gleich zu deren Führungstreffer führte. Anschließend hatten die Joker über fünf Minuten lang in numerischer Überzahl Gelegenheiten auf den Ausgleich. Doch die Abwehr der Starbulls hielt dem uneffektivem Powerplay der Gäste stand. Als dann Hudson für vier Minuten auf die Sünderbank musste, zeigten die Starbulls mit dem 2:0 Treffer, wie eine Überzahl genutzt werden kann. Bis zur 36. Minute fiel kein Treffer mehr, aber als ausgerechnet Dominic Auger zum 3:0 traf, war eine Vorentscheidung gefallen. Kurz vor der Pause dann das vierte Tor der Gastgeber. In denn letzten 20 Minuten wechselte Coach Ken Latta Stefan Horneber für Stefan Vajs ins Tor. Die Starbulls spulten das Match herunter und kamen am Ende zu einem klar verdienten 6:0 Erfolg vor insgesamt 3.701 Zuschauern. Einmal mehr war damit das effektivere Überzahlspiel der Gastgeber entscheidend.

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