Energie aus dem Mühlbach

Die Schulleiter Johannes Glaisner (Jörg-Lederer-Schule) und Werner Altmann (Jakob-Brucker-Gymnasium) starteten zusammen mit OB Stefan Bosse den Betrieb der drei Wärmepumpen im Keller des Gymnasiums.

Dass das Grundwasser unter der Stadt Kaufbeuren sehr nah an der Oberfläche liegt, war bislang eher ein Problem. Dank neuer Technologien kann dieser Umstand aber nun genutzt werden, um mittels Geothermie städtische Gebäude mit Wärme zu versorgen. Dies führte Baureferatsleiter Ralf Baur bei der Inbetriebnahme von drei neuen Wärmepumpen im Keller des Jakob-Brucker-Gymnasiums aus.

Die Pumpen gehören zu einem Verbundsystem, das mit elf Pumpen, gesteuert durch vier „Heizzentralen“, sechs öffentliche Gebäude beheizt, die alle an einer Grundwasserachse liegen. Dieses wird mit etwa 100 bis 120 Litern pro Sekunde in den Mühlbach gepumpt: ein hohes geothermisches Nutzungspotenzial, das jetzt genutz wird. Damit kann die Stadt in 20 Jahren cirka 6.000 Tonnen CO2 sowie 40 Prozent der Heizkosten einsparen. Mit 3,3 Millionen Euro fördern Bund und Freistaat das insgesamt 4,2 Millionen Euro teure Projekt, das auch eine spezielle Dämmung einzelner Gebäude beinhaltet.

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