Entscheidung wird überdacht

Die Entscheidung über eine Stationierung eines Intensivrettungshubschraubers in Kaufbeur- en wird neu überdacht. Das ist das Ergebnis eines Treffens bei Innenminister Joachim Herrmann in München.

Auf Initiative des Landtagsabgeordneten Bernhard Pohl (FW) hin waren OB Stefan Bosse, Ärzte des Klinikums, der Innenausschussvorsitzende Joachim Hanisch, Staatssekretär Franz Pschierer noch einmal bei Herrmann, um sich für den Standort Kaufbeuren einzusetzen. Wie berichtet, war Kaufbeurens Bewerbung bislang erfolglos. Pohl ließ jedoch nicht locker. Nun hat der Innenminister zugesagt, das Vorhaben noch einmal dahingehend zu prüfen, ob nicht doch ein Hubschrauber vor allem für Intensivtransporte und Nachtflüge in Kaufbeuren stationiert werden könne. Beispielsweise sei zu prüfen, was mit den Rettungshubschraubern der Bundeswehr passiert , wenn die Luftwaffe ihre Hubschrauber demnächst an das Heer abgeben muss. Unter anderem sind die SAR-Maschinen bislang in Penzing stationiert. Sollten sie abberufen werden, gestalte sich die Situation für die Luftrettung in der Alpenregion schlechter. Alle drei Rettungshubschrauber in der Region (Kempten, Reutte, Murnau) dürfen nachts nicht fliegen. In Kaufbeuren steht auf dem Fliegerhorst ein Landeplatz zur Verfügung, der ohne Mehrkosten 24 Stunden lang betrieben werden kann, so Pohl. kb

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