Neubau der Betriebsstelle von erdgas schwaben in Kaufbeuren

"Repräsentatives Gebäude"

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Auf dem Modell ist das zylinderförmige Gaswerk in Anlehnung an die Vergangenheit gut zu erkennen.

Kaufbeuren – Vergangene Woche setzte Klaus-Peter Dietmayer, Geschäftsführer von erdgas schwaben, zusammen mit Oberbürgermeister Stefan Bosse den Spatenstich zum Neubau der erdgas schwaben-Betriebsstelle in der Mindelheimer Straße 6 in Kaufbeuren.

OB Bosse freute sich, dass man „hier in Kürze ein repräsentatives Gebäude“ von erdgas schwaben sehen könne. Damit knüpfe man an die „erfolgreiche Erdgas-Geschichte in Kaufbeuren an, die vor über 150 Jahren mit Vorgängerfirmen von erdgas schwaben begann. In den kommenden Monaten zeige sich, dass die Stadt „mit einem verantwortungsvollen Partner, schwaben netz als hundertprozentige Tochter von erdgas schwaben, zusammenarbeitet, der sich klar zum Standort Kaufbeuren bekennt“. 

Mit dem Konzessionsvertrag der Stadt an schwaben netz, auf städtischen Grund Erdgasleitungen zu verlegen und zu betreiben, seien „die Weichen der Stadt gestellt“, so Bosse. Besonders hervorzuheben sei laut Bosse, dass in dem Neubau auch „eine Art Museum“ mit einer Sammlung historischer Gasgeräte eingeschlossen wird. Der Geschäftsführer von erdgas schwaben, Klaus-Peter Dietmayer, betonte die „unglaublich schnelle Baugenehmigung“ und das „gute Miteinander“ zwischen der Stadt und dem Energieversorger. 

Auf dem alten Gasgelände habe man „kein futuristisches Gebäude“ errichten wollen, sondern sich darauf besonnen, den Neubau mit dem Architekturbüro Karl-Anton Buchschuster aus Aystetten „nachhaltig und nicht von gestern“ zu gestalten, so Dietmayer. Außerdem werde man im Neubau mit einer Gebäudefläche von rund 1800 Quadratmetern ein Gaswerk einbauen, um auf die Beziehung zur Vergangenheit hinzuweisen. In der Mindelheimer Straße würden Schulungsräume, Lager, Werkstätten und ein modernen Serviceberich entstehen. 

Man wolle sich Dietmayer zufolge mit dem Neubau „als moderner Energieversorger präsentieren“, in dem helle Büroräume entstehen, „innovative Energie mit einer Brennstoffzelle als Beispiel für Energieeffizienz“ eingebaut wird und moderne Licht- und Heizungstechniken zum Einsatz kommen. Ganz bewusst habe man den Pragmatismus nicht verlassen, sei aber zukunftsorientiert. Während der Bauphase findet man die Betriebsstelle Am Bleichanger 58b in Kaufbeuren. Die Firma bietet seit 2011 neben Erdgas und Bio-Erdgas auch Stromprodukte, Wasserstoff und Wärmecontracting (Heizwärme und gegebenenfalls Warmwasserversorgung aus einer Zentralheizung) an. Die Firma hat eigens die E-mail-Adresse neubau-kaufbeuren@erdgas-schwaben.de eingerichtet, auf der Interessierte Antworten sowie Infos erhalten. von Martina Staudinger

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