"erdgas schwaben" versorgt Gemeinde mit umweltfreundlichem Erdgas 

Neue Energie für Rieden

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Helmut Kaumeier (erdgas schwaben, v. li.), Uwe Sommer (Prokurist schwaben netz), Ingeborg Weiß (Bürgermeisterin Rieden), Johann Echter (zweiter Bürgermeister Rieden) und Johannes Schmid (Gemeinderat Rieden) freuen sich über den Vertragsabschluss.

Rieden – Energie aus Erdgas beziehen – das können bald auch die circa 1300 Einwohner der Gemeinde Rieden, die künftig durch Energiedienstleister „erdgas schwaben“ mit günstigem und klimaschonendem Erdgas versorgt wird.

Den Vertrag, der bis 2038, und damit über einen Zeitraum von 20 Jahren läuft, haben Ingeborg Weiß, erste Bürgermeisterin von Rieden, und Uwe Sommer als Prokurist von „schwaben netz“ (der „erdgas schwaben“-Netztochter) jüngst unterzeichnet. Beide Vertragspartner freuen sich auf eine fruchtbare Zusammenarbeit. Weiß sieht diesen Schritt als einen wichtigen an, der im Sinne der Gemeinde erfolgt sei und auf diesem Wege eine nachhaltige sowie effiziente Energieversorgung sicherstelle.

Planung, Bau und Betrieb des Erdgas-Netzes liegen somit fortan in der Verantwortung von „erdgas schwaben“. Gerade, so Weiß, werde in Rieden ein neues Baugebiet erschlossen und auf Hochdruck gearbeitet. Der günstige Umstand, dass im Zuge des Baus neuer Hauptwasserleitungen die Straßen bereits offen lägen, kam dabei laut Weiß sehr gelegen und habe sich als Chance präsentiert, sogleich eine Erdgasversorgung aufzubauen. „Es ist schön, dass wir diese Gelegenheit gemeinsam mit ,schwaben netz‘ wahrnehmen konnten, die das Vorhaben auch so zeitnah umsetzt“, freut sich Weiß.

Sommer zufolge sei es nach wie vor eine „sportliche Herausforderung“, als kleines Unternehmen unter dem hohen Zeitdruck die Arbeiten voranzubringen. Erdgas in Kommunen zu bringen stelle darüber hinaus generell ein Risiko dar und sei mit enormen Investitionen verbunden. Der Aufwand, so Sommer mit einem optimistischen Blick in die Zukunft, lohne sich aber mit großer Wahrscheinlichkeit für alle Seiten: Eine wahre Win-Win-Situation, wie auch Weiß bestätigt. Mit dem bisherigen Verlauf und der Kommunikation untereinander sind die Beteiligten sehr zufrieden: „Es tut sich was!“, so herrscht bei allen Einigkeit im Hinblick auf das Ziel, neue Infrastruktur nach Rieden zu bringen. Ab Oktober werden die Leitungen von Pforzen nach Zellerberg verlegt, und bis Weihnachten, so die Prognose Sommers, wird es voraussichtlich soweit sein, dass die Energie geliefert werden kann. Dann wird auch Rieden unter den rund 200 Städten und Gemeinden sein, die an eine Erdgasleitung angeschlossen sind.

Bei den Einwohnern der Gemeinde stoße das Projekt Weiß zufolge auf reges Interesse; das Erdgas als preiswerte Alternative käme gut an und sei auch für Gewerbebetreiber attraktiv. Erdgas sei heute bei Hausbesitzern Wunschenergie Nummer eins, ergänzt Helmut Kaumeier, Leiter für Kommunalkunden- und Marktpartnerbetreuung bei „erdgas schwaben“. 30 Prozent weniger CO2 sei dabei eines der Vorteile, die für diese Art der Energiegewinnung sprächen. Ob es sich individuell für den Einzelnen lohnt – davon können sich die Bürger Riedens bald selbst ein Bild machen.

von Mahi Kola

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