Erfolg für türkisch-islamische Gemeinde

Kaufbeurer Stadtrat stimmt für Vorantreiben des Moschee-Baus

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So könnte eine Moschee im Gewerbegebiet Untere Au aussehen.

Kaufbeuren - Mit einer Zweidrittel-Mehrheit hat der Kaufbeurer Stadtrat am gestrigen Dienstagabend dafür gestimmt, das umstrittene Projekt eines Moschee-Baus in der Stadt anzuschieben. Wie berichtet, will die türkisch-islamische Gemeinde der Stadt mit einem Neubau im Gewerbegebiet Untere Au die zu klein gewordene Moschee in der Danziger Straße ersetzen.

Nun verhandelt die Stadtverwaltung mit dem türkisch-islamischen Verein über weitere Bedingungen. Dazu zählt unter anderem, dass die Grundstücksfläche nicht verkauft, sondern im Erbbaurecht dem Verein überlassen werden soll. Auch wird festgehalten, dass die öffentliche Sicherheit und Ordnung, die freiheitliche demokratische Grundordnung und sonstige erhebliche Interessen der Bundesrepublik nicht gefährdet werden dürfen, sonst geht das Gelände an die Stadt zurück.

Von den 35 anwesenden Stadtratsmitgliedern stimmten 23 dafür, Verhandlungen aufzunehmen. Von den zwölf Nein-Stimmen stammten zehn aus den Reihen der CSU.

Update, 23.11.2017, 10:58 Uhr: In unserem neuen Bericht erfahren Sie die Wahlergebnisse des Stadtrats und können selbst an einer anonymen Umfrage teilnehmen.

st

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