2. Allgäuer Konversionskongress: Kommunikation als Basis für erfolgreiche Konversion

"Wie vermarkte ich eine Region?"

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Über eine gemeinsame Strategie und der Vermarktung bei Konversionsobjekten diskutierten Karl Fleschhut (v. li.), Klaus Fischer, Maria Rita Zinnecker, Börje Wichert und Siegfried Knaak.

Kaufbeuren/Allgäu – „Erfolgreiche Kommunikation zwischen Kommunen und Unternehmen“. Unter diesem Thema stand der 2. Allgäuer Konversionskongress der Allgäu GmbH, zu dem diese in das Offiziersheim in Kaufbeuren eingeladen hatte.

Neben der Information über den aktuellen Stand des Konversionsprozesses im Allgäu standen unter anderem Vorträge durch namhafte Experten über die professionelle Ansprache von Unternehmen und unterschiedliche Zielgruppen im Fokus der Veranstaltung. Die Vortragsreihe wurde durch eine Podiumsdiskussion mit politischen Vertretern aus der Region und einem Referenten abgerundet. 

Rund 100 Teilnehmer, darunter Politiker, Projektbüros und Konversionsmanagements, diskutierten intensiv über Ansätze und Notwendigkeiten einer erfolgreichen Kommunikation, um Unternehmen einen zielgerichteten Service vor Ort bieten zu können. Zudem informierte die Allgäu GmbH über den aktuellen Stand des Konversionsprozesses im Allgäu. 

Oberstleutnant Dr. Volker Pötzsch begrüßte die Anwesenden als Standortältester und Hausherr. „Ich will meinen Beitrag leisten mit offenen Türen und Kommunikation“, so Dr. Pötzsch. Auch Kaufbeurens OB Stefan Bosse hieß die Teilnehmer herzlich willkommen und stellte die enge Verbundenheit zwischen Fliegerhorst und der Stadt heraus. 

Den Herausforderungen der anstehenden Konversion möchte man nach den Vorstellungen von Axel Egermann und Martha Schedel als Konversionsmanager der Allgäu GmbH im Rahmen der Möglichkeiten in enger Kooperation begegnen. Zentrale Projekte wie die Standortkampagne „Allgäu. Mehr Freiraum“, der Relaunch der Standortwebsite www. standort.allgaeu.de und die Durchführung einer Gewerbeflächenstudie konnten in diesem Jahr realisiert werden. 

Experten und Podiumsdiskussion 

Experten aus dem Bereich Wirtschaftsförderung und Standortmarketing gaben Impulse und Ideen für Kommunen, um das eigene Standortmarketing zu verbessern. In seinem Vortrag verwies Jörg Lennardt, Geschäftsführer von ExperConsult Wirtschaftsförderung & Investitionen, auf die Notwendigkeit einer professionellen Ansprache gegenüber Unternehmen. Best-Practice Beispiele von Wirtschaftsförderungen im Bereich Unternehmenskommunikation nannte Börje Wichert von der metropoleruhr GmbH. Er erläuterte, wie wichtig das Herausstellen von Alleinstellungsmerkmalen und die klare Kommunikation der eigenen Marke seien. 

Dr. Wolfgang Hübschle von Invest in Bavaria gab einen Einblick in die Vermarktungschancen von Konversionsflächen im internationalen Standortmarketing. Für die IHK Schwaben stellte Dr. Peter Lintner die Möglichkeiten der Zusammenarbeit zwischen Kommunen und der IHK dar. In der anschließenden Diskussionsrunde betonten Maria Rita Zinnecker, Landrätin des Landkreises Ostallgäu, Siegfried Knaak, Leiter des Wirtschafts- und Kulturreferats der Stadt Kaufbeuren und Karl Fleschhut, 1. Bürgermeister der Gemeinde Wolfertschwenden, dass die Region Allgäu aufgrund ihrer landschaftlichen Attraktivität bei Verhandlungen mit ansiedlungswilligen Unternehmen eine entscheidende Rolle spiele. von Wolfgang Becker

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