Großer Besucherandrang bei Markoberdorfer Ausbildungsmesse

Messe-Konzept mit Pfiff

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Großer Andrang auf der Ausbildungsmesse – bereits am ersten Messetag nutzten zahlreiche Schüler die Gelegenheit, um gemeinsam mit ihren Eltern über das Messegelände zu schlendern und sich über die verschiedenen Ausbildungsberufe zu informieren.

Marktoberdorf – Am vergangenen Wochenende fand sie statt: Die erste Ausbildungsmesse in Marktoberdorf. Nach der positiven Resonanz der Messe in Landsberg, die bereits seit mehreren Jahren veranstaltet wird, konnten die Organisatoren der Ausbildungsmesse, Markus Wasserle und Jonas Pioch, an den Erfolg anknüpfen und an beiden Messetagen in Marktoberdorf hohe Besucherzahlen verzeichnen.

In zehn Monaten Vorbereitungszeit hat das sechsköpfige Organisationsteam die erste Ausbildungsmesse in Marktoberdorf auf die Beine gestellt. Das Team konnte namhafte regionale wie auch überregional agierende Unternehmen für die Großveranstaltung gewinnen und hatte so den Besuchern Einiges zu bieten. 

Neben Großunternehmen wie „Nestlé“, der Sparkasse oder der Bundeswehr und lokalen Ausbildungsbetrieben wie „Huhtamaki“ „Minck Elektro- und Fernmeldetechnik“ und „Auto Singer“ waren auch mehrere Innungen mit Messeständen vertreten, um die Jugendlichen für das Handwerk zu begeistern. 

Xaver Schelle, Vorstand des Arbeitskreises „Schule-Wirtschaft“ von der VR Bank Kaufbeuren-Ostallgäu über die Intention der Ausbildungsmesse: „Der Übergang Schule – Beruf ist ein großer Schritt. Im Raum Marktoberdorf gibt es vielfältige Ausbildungsmöglichkeiten und -betriebe“. Diese müsse man aber kennen. Die Ausbildungsmesse am vergangenen Wochenende bot den Jugendlichen die Möglichkeit, diese Kontakte zu knüpfen. Die Veranstalter blicken auf ein gut besuchtes und erfolgreiches Messewochenende zurück. 

An zwei Tagen konnten sich die zukünftigen Azubis an den Messeständen der rund 60 Ausstellern einen ersten Einblick in die Arbeitswelt verschaffen und sich bei den Arbeitgebern und den Auszubildenden der Firmen über die Berufsbilder verschiedenster Ausbildungsberufe informieren. „Das Konzept hat wirklich Pfiff, dass die Eltern mal draußen bleiben müssen“, befand Marktoberdorfs Bürgermeister Dr. Wolfgang Hell bei der Messeeröffnung, denn die Ausbildung sei „schließlich die Zukunft der Jugendlichen“. Hell spielte damit auf die Grundidee der Ausbildungsmesse an. 

Während der zweite Messetag allein den angemeldeten Schülerinnen und Schülern der teilnehmenden Schulen vorbehalten war, um mithilfe eines Messepasses und verschiedenen Aufgaben ins Gespräch mit den Ausstellern zu kommen, stand am ersten Tag nach der offiziellen Eröffnung mit Messerundgang das Messegelände im Modeon in Marktoberdorf allen Besuchern offen. Diese Gelegenheit zum Messebesuch nutzen zahlreiche Eltern gemeinsam mit ihren Kindern. 

Ein vielseitiges Rahmenprogramm mit musikalischen Liveacts und einer Vorführung der „Taekwondo Gemeinschaft Allgäu“ rundete den Eröffnungsabend ab. An den Ständen konnten die Jugendlichen dann nicht nur in Gesprächen Kontakte knüpfen, sondern auch sägen, hämmern und schrauben und die Berufe so „hautnah“ erleben. Berufe zum „Anfassen“ – ein Konzept, das vor allem bei den zukünftigen Auszubildenden gut ankam.

von Sabrina Hartmann

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