Wo sich zwei Urlaubsregionen treffen

Erlebnisräume „Glückswege“ und „Schlosspark“ miteinander verbunden

Die Bürgermeister Herbert Hofer (Pforzen, v. li.), Stefan Welzel (Bad Wörishofen), Inge Weiß (Rieden) sowie die Ostallgäuer Landrätin Maria Rita Zinnecker und der Unterallgäuer Landrat Alex Eder.
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Die Bürgermeister Herbert Hofer (Pforzen, v. li.), Stefan Welzel (Bad Wörishofen), Inge Weiß (Rieden) sowie die Ostallgäuer Landrätin Maria Rita Zinnecker und der Unterallgäuer Landrat Alex Eder trafen sich zur Eröffnung des neuen Übergangsportals „Glückswege treffen Schlosspark“ zwischen Obergammenried und Irpisdorf.

Ostallgäu/Unterallgäu – Zwei touristische Destinationen und zwei Landkreise treffen hier aufeinander, das Ostallgäu und das Unterallgäu. Hier kommen zwei von insgesamt neun Allgäuer „Erlebnisräumen“ zusammen, der „Schlosspark“ im Landkreis Ostallgäu und die „Glückswege“ im Landkreis Unterallgäu. Und genau an dieser „markanten Stelle“, so Pforzens Bürgermeister Herbert Hofer, wurde ein Übergangsportal geschaffen, das den Wechsel der Destinationen signalisieren soll. 

Hier, auf einem Radweg zwischen Obergammenried und Irpisdorf, treffen sogar zwei unterschiedliche Bodenbeläge aufeinander: Im Ostallgäu noch auf Asphalt radelnd, wechselt der Belag im Unterallgäu zu Schotter. An dieser Grenze steht nun auch eine Stele, die den Besuchern die beiden Erlebnisräume „Schlosspark“ und „Glückswege“ näher bringen soll. Entstanden ist die Stele mit der Unterstützung des Landratsamts Unterallgäu, des Tourismusverbands Ostallgäu und der Allgäu GmbH. Ein Würfel der Dachmarke „Allgäu“ markiert diesen einmaligen „Verzahnungspunkt“, so der Unterallgäuer Landrat Alex Eder. Dieser befindet sich auf dem „Glücksseen-Weg“, einem von insgesamt 14 Glückswegen im Unterallgäu, der auch durch Rieden und Pforzen verläuft. Insgesamt 187 Kilometer lang sind die drei Rad- und elf Wanderwege, die die Glückswege ausmachen. Nächstes Jahr im Frühling sollen sie eröffnet werden. Dabei werden, wie Eder erklärte, besondere Aspekte eines Gebiets, beispielsweise in Pfaffenhausen die Störche und bei Ottobeuren die Sternwarte, in den dort verlaufenden Glücksweg integriert.

Der Erlebnisraum „Schloss­park“ existiert bereits seit vier Jahren und hat sogar für seine „Schlossparkradrunde im Allgäu“ mit 219 Kilometern und der RadReiseRegion „Schlosspark im Allgäu“ mit 13 Regionalrouten und einer Gesamtlänge von 553 Kilometern zweimal fünf Sterne vom ADFC (Allgemeiner Deutscher Fahrrad-Club) abgesahnt.

Tourismus ist grenzenlos

Es gebe so viele „wunderbare Ecken“ im Landkreis, die man einfach entdecken müsse, sagte die Ostallgäuer Landrätin Maria Rita Zinnecker. Und dabei sei es gar nicht so wichtig für den Wanderer oder Radfahrer, ob er gerade eine Landkreisgrenze überschreitet, denn der Tourismus kenne keine Grenzen. Vor allem die Allgäuer Landkreise hätten sowieso schon viele „Berührungspunkte“, so Bad Wörishofens Bürgermeister Stefan Welzel. Gerade in der jetzigen Zeit würden viele Leute wieder den Weg zurück in die Natur finden und diese Glückswege böten eine gute „Steilvorlage“ dafür.

Julia Böcken

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