Erneuter Heimsieg für SVK

Rückblickend auf den Ostermontag hatte die Mannschaft des SVK in Mindelheim zwei Punkte liegen gelassen. Auf Grund des Spielverlaufes war das 2:2 Unentschieden hochverdient und durch einige strittige Entscheidungen wurde die Mannschaft der Spielvereinigung Kaufbeuren um den Sieg gebracht.

Nach zurückhaltendem Spielbeginn hatte SVK Stürmer Zinner in der 15. Minute die erste große Chance, lupfte jedoch den Ball über den Torwart knapp am Tor vorbei. Mürbeth schoss in der 23. Minute das verdiente 0:1 für die Gäste aus der Wertachstadt. Weitere Chancen durch Sevimli und Mayer blieben ungenutzt und so erhöhte erst Paulsteiner mit seinem ersten Saisontor zum 0:2 (43. Minute). Als eigentlich alle in der Halbzeit waren, entschied der Schiedsrichter nach einem Abwehrfehler auf Elfmeter für die Heimmanschaft, welchen Michelini zum 1:2 Anschlusstreffer verwandelte. Nach der Pause köpfte Mayer eine Sevimli-Freistoß ins Tor, welches aberkannt wurde. Mindelheim wurde immer stärker und die SVK musste für ihr hohes Tempo in den ersten 60 Minuten Tribut zollen. Zwar verhinderte Heiland noch mit zwei tollen Paraden den Ausgleich. In der 85. Minute war er jedoch machtlos als Siegwart freistehend vor Heiland auftauchte und ausglich. Zwar reklamierte die SVK auf Abseits, jedoch in der heutigen Zeit und der Technik, sieht man dank der tollen Videoaufnahme auf der Mindelheimer Homepage, dass diese Entscheidung richtig und das Tor regulär war. Mit dem Versäumnis sich endgültig aus dem Abstiegskampf zu verabschieden, empfing man am Samstag den Landesliga – Absteiger FC Königsbrunn. Und wie es häufig im Fußball ist, spielt man schön, gewinnt man nicht. Ist das Spiel jedoch weniger schön und eher von kämpferischer Natur, dann hat man das Glück des Tüchtigen und man gewinnt. So sollte es auch sein. „Hauptsache gewonnen!“, resümierte SVK Trainer Bayer nach dem Spiel. Erneut schoss Paulsteiner ein Tor, welches zugleich das einzige in dem Spiel sein sollte. Nach dem anfänglichen Abtasten gelang der SV Kaufbeuren über Schmitt und Ünal eine tolle Kombination, und Paulsteiner drehte sich um die eigene Achse und schob zum 1:0 für die Heimelf ein (22. Minute). Jedoch verschaffte die Führung keine Sicherheit und das Team brachte sich mehrmals selbst in Bedrängnis. So hatte Gästespieler Borchert in der 26. Minute die größte Möglichkeit für den FC Königsbrunn. Vor der Halbzeitpause hatte Mayer nach eine Ünal-Eckball noch die Möglichkeit zu erhöhen, jedoch schaffte er es nicht den Ball per Kopf nach unten zu drücken. Nach der Halbzeitpause waren Torchancen für die Spielvereinigung Mangelware. Aber auch die Gäste kamen kaum zu gefährlichen Möglichkeiten bzw. schlossen sie zu harmlos ab. Erst in der 70. Minute gab die SVK ein Lebenszeichen wieder von sich. Schmid verzog jedoch nach einer Paulsteiner -Vorlage. Es folgten in Minute 72 und 78 die zwei größten Chancen des Spiels. Zuerst verpasste Schmid nach einem 50 Meter Ball von Schmitt und einer Ünal-Hereingabe den Ball über die Linie zu bugsieren. Als kurze Zeit später Sevimli zu ungenau auf Ünal in die Mitte passte und dieser am Torabschluss gehindert werden konnte, befürchteten viele, dass sich das noch rächen könnte. Jedoch auch die letzte große Möglichkeit für die Gäste in der 84. Minute führte nicht zum Ausgleich. Hier sprang der Ball wie beim Ping Pong im Sechzehner hin und her, jedoch landete dieser sicher in den Armen von SVK-Torhüter Heiland. „Ich bedanke mich beim Trainer, dass er es mir endlich erlaubt hat, Tore zu schießen!“, gab ein glücklicher Paulsteiner nach dem Spiel schmunzelnd von sich. Anschließend wurde noch das Video vom Trainingslager dieses Jahres in der Türkei angeschaut und auch hier erkannte man als Außenstehender, welche tolle Kameradschaft in der Mannschaft momentan herrscht.

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