Interimslösung bei Bertoldshofen

Behelfsbrücke des THW

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Das Provisorium am Geltnachübergang soll laut THW Kaufbeu­ren am 26./27. Mai aufgebaut werden.

Marktoberdorf/Bertoldshofen – Die Behelfsbrücke, die an einem frequentierten Wanderweg drei Kilometer südlich von Bertoldshofen über die Geltnach führen soll, kommt vom Technischen Hilfswerk Kaufbeuren. So hieß es am Schluss der Marktoberdorfer Stadtratssitzung, als das Thema neulich wiederum kurz zur Sprache kam.

Mit der Nachricht, dass dieses Provisorium anstelle der alten, bei einem Unfall eingestürzten Hasenbrücke über den Bach führen soll, werde Bürgermeister Dr. Wolfgang Hell wohl freundlich empfangen, wenn er zur Bürgerversammlung nach Bertoldshofen komme. So wandte sich Grünen-Stadtrat Christian Vávra, der selbst in Bertoldshofen wohnt, an den Rathauschef.

Bürgermeister Dr. Hell sieht in der Behelfsbrücke, die an diesem Geltnach-Übergang zwischen Bertoldshofen und Rieder noch vor dem Sommer installiert werden soll, eine Interimslösung, mit der sich die Stadt zeitlich Luft verschaffe. Denn die Schuldfrage wird juristisch geklärt. Wie berichtet, hat das Gericht inzwischen einen eigenen Gutachter bestellt.

Nachdem die Hasenbrücke im Herbst 2016 bei einer Überfahrt mit Traktor und Hänger eingebrochen war (wir berichteten mehrfach), hatte der Landwirt noch am Abend einen Schwerlastkran organisiert, damit Hänger, Ladung und Teile der beschädigten Holzbrücke aus dem Bachbett gehoben werden konnten. Die Polizei wurde erst am Folgetag benachrichtigt.

jj

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