Luftfilter kommen früher

Erste mobilen Luftreinigungsanlagen für die Schulen lieferbar

Luftfilter in einem Klassenraum
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Symbolfoto

Landkreis – Die ersten mobilen Luftreinigungsanlagen für die Schulen des Landkreises Ostallgäu sollen nach Angaben des Lieferanten am kommenden Freitag geliefert werden – und damit trotz allgemeiner Lieferschwierigkeiten früher als erwartet. „Dass wir so gut im Zeitplan liegen, freut mich vor allem für die Schülerinnen und Schüler sowie die Lehrerinnen und Lehrer an unseren Schulen. Ihnen können wir damit schneller noch ein Stück mehr Sicherheit bieten“, sagt Landrätin Maria Rita Zinnecker. 

Wie berichtet, hatte der Kreisausschuss im Juli über die Anschaffung von Luftfiltergeräten für die Landkreis-Schulen beraten. Nach eingehender Abstimmung des Bedarfs mit den Schulen des Landkreises wurde ein Ingenieurbüro zur Festlegung der technischen Kriterien der Geräte und zur fachlichen Prüfung der Angebote hinzugezogen.

In sechs der elf Landkreis-Schulstandorte sind bereits fest installierte Lüftungsanlagen vorhanden: im Gymnasium Buchloe, in den Realschulen in Buchloe, Füssen, Marktoberdorf und Obergünzburg sowie in der Landwirtschafts- und Technikerschule Kaufbeuren. Damit stehe der Landkreis im bundesweiten Vergleich sehr gut da, so Zinnecker. An drei der fünf verbleibenden Schulen (Erich-Kästner-Schule Füssen, Gymnasium Füssen und Don-Bosco-Schule Marktoberdorf) werden nun die mobilen Luftreinigungsgeräte installiert. Für die beiden Standorte der Berufsschule Ostallgäu in Marktoberdorf und in Füssen ist vorerst noch kein Bedarf gesehen worden, da zunächst die Schulen mit überwiegend jüngeren Schülern im nicht-impffähigen Alter ausgestattet werden sollen, teilt Pressesprecher Stefan Leonhart mit.

Nach Ankündigung des Förderprogramms durch die Bayerische Staatsregierung im Juli wies der Bayerische Landkreistag bereits darauf hin, dass es bei der Beschaffung der Luftreinigungsgeräte durch technische Evaluierung und Ausschreibung zu Zeitproblemen kommen könne. Die Hersteller der Luftreinigungsgeräte wiesen zusätzlich auf Lieferengpässe hin. Bayerns Ministerpräsident Markus Söder berichtete Ende September, dass erst 18 Prozent der vom Land bereitgestellten Fördermittel für die Anschaffung von Luftfiltern abgerufen worden seien. Dies sei immer noch zu wenig. Von den Kitas seien erst 1,6 Prozent der Fördermittel für Luftfilter beansprucht worden. Söder appelliere an die Einrichtungen, die Hilfe des Landes bei der Finanzierung der Filter zu nutzen, so Leonhart.

kb

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