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Erste Orientierung auf der Ausbildungsmesse Marktoberdorf

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Auf der Ausbildungsmesse Marktoberdorf präsentierten sich rund 85 Unternehmen, Schulen und Handwerksinnungen sowie rund 160 Berufe.

Marktoberdorf – Sie haben es wieder getan! Die Macher der Ausbildungsmesse Marktoberdorf haben zum fünften Mal erfolgreich den roten Teppich ausgerollt und über 1300 Schülerinnen und Schüler empfangen. Vergangene Woche konnten sich die jungen Berufsaspiranten bei insgesamt 85 verschiedenen Firmen, Schulen und den Handwerksinnungen informieren und erste Kontakte knüpfen. Im Modeon und auf dem Außengelände herrschte ein großer Andrang, sowohl am Donnerstagabend, als die Jugendlichen mit ihren Eltern die Messe besuchten, als auch am Freitagvormittag, der allein den Schulklassen vorbehalten war.

Die Jugend ist gefragt wie noch nie: 15 Aussteller mehr als noch im vergangenen Jahr, darunter die Deutsche Bahn AG, diverse Lebensmitteldiscounter und die Eventfirma Countdown, nutzten zum ersten Mal die Chance, sich als Arbeitgeber und Ausbildungsbetrieb in Marktoberdorf vorzustellen. Viele andere hatten ihr Messeangebot erweitert und zogen mit Mitmach-Aktionen die Aufmerksamkeit auf sich. Wer wollte, konnte sich bei den Friseurinnen der Innung die Haare verschönern lassen, bei den Metallern eine Schale aus Blech dengeln und bei einem Straßenbau-Unternehmen einen Minibagger bedienen. So musste erstmals das Außenzelt erweitert werden, um allen Ausstellern Platz zu verschaffen, wie Christian Winklmeier vom Verein für Berufsorientierung und dem Organisationsteam der Messe sagte.

Gerade im persönlichen Gespräch ließen sich Kontakte knüpfen und auch Praktikumsplätze vermitteln.

Hunderte von Schüler und ihre Eltern besuchten bereits am Auftaktabend die Messe. Damit hat sich die Ausbildungsmesse im Modeon, initiiert vom Arbeitskreis Schule Wirtschaft Marktoberdorf, zu einer festen Größe und Anlaufstelle für Unternehmen und ihre potentiellen Lehrlinge etabliert.

Lehrlinge der Rösle Gruppe aus Marktoberdorf berichteten live aus ihrem Alltag.
Gerade im persönlichen Gespräch ließen sich Kontakte knüpfen und auch Praktikumsplätze vermitteln.

Pflastersteine klopfen, Beton gießen, einen Roboter bedienen – die Ausbildungsmesse lud erneut zum Ausprobieren ein. Bankkaufmann, Mediengestalter oder doch lieber Konditor? Bauzeichner, Fachverkäufer, Friseur oder Priester? Es gab rund 160 Berufe für die jungen Menschen zu entdecken. Dass nicht nur Ausbilder und Personalverantwortliche, sondern auch viele Auszubildende am Stand ihres Betriebs auf die Fragen der Schüler antworten konnten, kam bei den jungen Besuchern besonders gut an. Dass sie im Mittelpunkt standen, versprach bereits das Messemotto „Jugend macht Karriere“. Den Messeauftakt bildete darüber hinaus ein Impulsvortrag von Andrea Reif, Leiterin einer Personalmarketing-Agentur, der insbesondere die Ansprüche der jungen Menschen, der Generationen Y und Z unter die Lupe nahm.

von Angelika Hirschberg

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