Im Espachstift feierte Therese Kustermann ihren 100. Geburtstag

Ein lebendes Geschichtsbuch

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Bürgermeister Gerhard Bucher (li.) gratulierte Therese Kustermann und ihrem Sohn im Namen der Stadt Kaufbeuren zu ihrem außergewöhnlichen Jubiläum.

Kaufbeuren – Am 16. August hatte das Espachstift einen ganz besonderen Grund zum Feiern: Die Heimbewohnerin Therese Kustermann wurde 100 Jahre alt.

Ein außergewöhnlicher Tag auch für Heimleitung, Personal und Mitbewohner des Kaufbeu­rer Seniorenheims, obwohl in der Geschichte des Espachstiftes dieses besondere Ereignis schon öfter vorkam. Bereits am Vormittag gratulierten zahlreiche Mitbewohner der Jubilarin im Rahmen einer kleinen Feierstunde. Mit einem selbst gebackenen Hefezopf und einer liebevoll gestalteten Glückwunschkarte im Großformat überraschten sie Kustermann und ließen sie gebührend hochleben.

Im Kriegsjahr 1917 geboren, wuchs Therese Kustermann in Kaufbeuren auf. Sie heiratete und gründete mit ihrem Mann eine eigene Familie. Ihr Sohn Siegfried kam zur Welt. Bis 1958 betrieb ihr Mann als letzter Schmied die Lammschmiede im Ringweg. Das Ehepaar war in Kaufbeuren bekannt und geschätzt. „Nach dem Tod meines Ehemannes im Jahr 1971 versorgte ich mich mit Unterstützung durch meinen Sohn und meine Nichte bis ins Jahr 2010 noch selbst. Ich bin gerne gereist und hatte immer viele liebe Leute um mich herum“, erzählt Therese Kustermann. Vor sieben Jahren zog sie in die stationäre Pflege des Espachstiftes. „Hier fühle ich mich gut aufgehoben und betreut und kann trotz meiner 100 Jahre die Angebote im Heim genießen“, so die Jubilarin.

Bei Kaffee und Kuchen, sowie einem Gläschen Sekt fand am Nachmittag die offizielle Geburtstagfeier im Kreise von Familie und Bekannten statt. Markus Poppler überbrachte die Glückwünsche der Heimleitung und einen großen Blumenstrauß. Bürgermeister Gerhard Bucher gratulierte der Jubilarin im Namen der Stadt Kaufbeuren und überreichte den obligatorischen Gutschein für Kaffee und Kuchen, sowie ein Geschenk. „Frau Kustermann ist für mich wie ein lebendes Geschichtsbuch. Mit ihr kann man sich über alles unterhalten und ich bin sehr beeindruckt, wie fit sie noch ist.“

In geselliger Runde klang der Ehrentag im Espachstift aus.

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