ESVK wieder auf der Erfolgswelle

Stephan Kronthaler (Landshut Cannibals) scheitert an Stefan Vajs (ESVK).

Wie eng doch die Klubs im Tabellen-Mittelfeld der 2. Eishockey-Bundesliga beinander liegen! Schielten die Joker vor geraumer Zeit noch von unten auf die Play-off-Ränge, sind sie momentan mitten drin: auf Rang vier mit 35 Punkten und einem Torverhältnis von 65:72. Schon am vergangenen Freitag legten die Joker den Grundstein mit einem 7:5-Erfolg bei den Bietigheim Steelers und wertvollen drei Punkte bei einer offensiven Spielweise. Coach Ken Latta zeigte verhaltene Freude über diesen Sieg, denn er sah eine nur eingeschränkte Abwehrarbeit seiner Joker. Doch die fünf Gegentore sind nicht so schlimm – solange die Stürmer immer eines mehr als der Gegner schießen! Dies taten allen voran Brady Leisenring (3), Andrew McPherson (2), Levi Nelson und Rob McFeeters.

Am Sonntagabend traf der ESVK im Heimspiel auf den Tabellenführer aus Landshut. Vor genau 2.366 Zuschauern entwickelte sich ein spannendes und schnelles Match. Während im ersten Drittel die Cannibals dominierten, zeigten im zunehmenden Spielverlauf die Joker ihren Spielwitz. Einen erfolgreichen Auftritt hatte Christian Grosch, gleich drei Tore gingen auf sein Konto. Brady Leisenring war zwischenzeitlich zum 3:1 zur Stelle. Dank der hohen Laufbereitschaft war der Sieg des ESVK auch in dieser Höhe völlig verdient. Seine Nerven nicht im Griff hatte Stürmer Levi Nelson, der aufgrund unsportlichen Verhaltens vorzeitig zum Duschen musste. Freitag in Ravensburg Können die Joker die erfolgreiche Auswärtsserie auch am Freitag ab 20 Uhr bei den Towerstars aufrechterhalten? Die Chancen stehen gar nicht mal schlecht, denn die Ravensburger sind in dieser Saison gewaltig vom Verletzungspech gebeutelt. Ein ungewohntes Bild für den Meister der letzten Saison, denn mit 25 Punkten sind die Oberschwaben nur Tabellenvorletzter. Teilerfolg für DNL-Team Am Samstagabend siegten die Kaufbeurer mit 5:3 Toren gegen die Kölner Haie. Es war ein hart umkämpfter Erfolg. Bis kurz vor Ende drückten die Junghaie auf den Ausgleich, denn nach einer Zwei-Tore-Führung gab es eine Doppelstrafzeit gegen die Kaufbeurer. Aber mit Glück und Können überstanden die Hausherren auch diese Drangperiode und kamen mit einem „empty-net-goal“ zum 5:3-Endstand. Anscheinend hatte dieses Match sehr viel Kraft gekostet, denn am Sonntagmittag gab es eine 2:4-Niederlage auf eigenem Eis gegen die Düsseldorfer EG. Die Gäste aus dem Rheinland siegten am Tag zuvor schon klar mit 6:1 Toren beim EV Füssen. Durch die insgesamt drei gewonnenen Punkte haben die Kaufbeurer den achten Tabellenrang mit 30 Punkten gefestigt und einen Vorsprung von fünf Punkten auf den Tabellenletzten Köln gesichert. Jetzt haben die Jungs von Trainer Dieter Hegen erst mal fünf Wochen kein Punktspiel mehr. Weiter geht es dann Mitte Januar beim Krefelder EV.

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