Fahrrad soll das Auto ersetzen

Der neue Radweg soll Fahrradfahrern mehr Sicherheit geben.

Mit einer Gegenstimme sprach sich der Stadtrat für den Bau eines Rad- und Fußweges in Verlängerung der Schwabenstraße, von der Einmündung Nordstraße bis zur Grüngutannahmestelle aus. Als dringend erforderlich war diese Maßnahme durch den Radwegeworkshop im Februar 2010 eingestuft worden.

Sowohl mit dem Bürgermeister von Biessenhofen, als auch mit den betroffenen Grundstückseigentümern seien Gespräche mit positivem Ergebnis geführt worden, erläuterte Bürgermeister Werner Himmer den Sachstand im Hinblick auf den Bau des neuen Geh- und Radweges. Bedeutsam sei die neue Verbindung nicht nur wegen der Anbindung der Grüngutannahmestelle für Fußgänger und Radfahrer, sondern auch deshalb, weil damit ein Anschluss an die Wege Richtung Kreen und über Altdorf nach Kaufbeuren entstehe, so die Stadtverwaltung. Axel Maaß (Grüne) wollte wissen, warum nicht durchgehend ein Grünstreifen zur Abtrennung von der Straße eingeplant sei. Diese Planungsfrage wurde im Stadtrat unterschiedlich gesehen, denn sowohl Andreas Wachter (CSU), wie auch Franz Barnsteiner (FW) hielten einen Weg ohne Grünstreifen mit Blick auf den Unterhalt und den Landschaftsverbrauch für wirtschaftlicher. Himmer wies ergänzend darauf hin, dass die Grundstücksflächen so bemessen seien, dass weitgehend ein Grünstreifen berücksichtigt werden könne. Mit dem Argument, dass Fahrradfahrer nicht verpflichtet seien den Radweg zu benutzen, zweifelte Peter Fendt (BP) die Notwendigkeit dieses neuen Weges an. Außerdem würden nach seiner Meinung ohnehin zu viele Radwege gebaut. Dies wollte Himmer so nicht stehen lassen. Er forderte Fendt auf, sich den regen Fahrradverkehr anzusehen, wenn die Grüngutgutannahmestelle geöffnet habe. Mit Anhängern und großen Säcken würden viele Bürger auf Fahrrädern und Karren ihren Grünschnitt transportieren. Jutta Jandl (SPD) erinnerte auch an die vielen Wanderer die mangels eine sicheren Wegeverbindung gefährdet seien. Außerdem sei es ja das Ziel, das Auto wo immer möglich zu ersetzen. Fraktionsübergreifend zeigten sich die Stadträte begeistert von der raschen Umsetzung der Forderung aus dem Radworkshop und bewilligten gehen die Stimme von Peter Fendt außerplanmäßig 75.000 Euro für das Vorhaben.

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