Fendt startet mit Corona-Impfungen

Unternehmen wird Modellprojekt für Impfungen in Betrieben

Betriebsarzt Fendt
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Dr. Werner Dietz (Betriebsarzt) und Juliane Quaranta-Hoflin (Projektleitung Betriebliches Gesundheitsmanagement) sind Teil des Fendt Expertenteams für Corona-Schutzmaßnahmen.

Marktoberdorf – Am Stammsitz von AGCO/Fendt in Marktoberdorf werden ab morgen, Mittwoch, 12. Mai, Mitarbeiter gegen das Coronavirus geimpft. Der Landtechnikhersteller wurde vom Bayerischen Staatsministerium für Gesundheit und Pflege als eines der Unternehmen in die Modellprojekte der Stufe zwei aufgenommen, um die Organisation und Abläufe für Betriebliche Impfungen zu erproben und zu verbessern. Gewonnene Erkenntnisse werden dann in die Nationale Impfstrategie einfließen.

„Durch die Impfung bieten wir unseren Mitarbeitenden die größtmögliche Sicherheit sich selbst, ihre Angehörigen, aber auch die Kollegen vor einer Infizierung mit dem Coronavirus zu schützen“, freute sich Christoph Gröblinghoff, Vorsitzender der AGCO/Fendt Geschäftsführung, über die Teilnahme am Modellprojekt. „Seit über einem Jahr versuchen wir durch verschiedene Maßnahmen das Virus aus unseren Werken herauszuhalten. Sei es durch die Maskentragepflicht auf dem gesamten Werksgelände oder durch tägliche Selbst-Tests, die wir allen Mitarbeitenden kostenlos anbieten.“

Die erste Lieferung an Impfdosen kam Anfang der Woche über das Impfzentrum in Markt­oberdorf. „Verteilt über einen gewissen Zeitraum bekommen wir genug Dosen, um alle Mitarbeitenden am Standort Marktoberdorf impfen zu können“, teilte Pressesprecherin Manja Morawitz auf Anfrage mit. Zudem gebe es eine Priorisierung für alle Mitarbeitenden, die 60 Jahre oder älter sind oder schwerbehindert. „Danach dürfen wir innerbetrieblich selbst priorisieren. Hier stehen die Mitarbeitenden im Vordergrund, die aufgrund ihrer Tätigkeit vermehrt Kontakte haben und nicht ins Homeoffice gehen können“, so Morawitz.

Das AGCO/Fendt Impfzentrum befindet sich in der sogenannten Alten Landtechnik – gegenüber dem Fendt Forum mit einem Anmeldebereich, verschiedenen Impfzimmern sowie einem Wartebereich, um nach der Impfung noch 15 Minuten zu ruhen. Die Impfung findet innerhalb der regulären Arbeitszeit statt.

Mit über 4.000 Mitarbeitenden ist AGCO/Fendt eines der größten Unternehmen in der Region.

kb

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