17. Veteranentreffen in Willofs: „Willofs ist episch!“

Festival mit Flair

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Wie jedes Jahr punkteten die Veranstalter wieder mit ausgefallener Dekoration und gemütlichem Ambiente.
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Die Band „Dr. Karanaga“ machte am Freitag den Auftakt.
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„John Garner“ fesselte die Fans mit folkigen Klängen.
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Die Band „Dr. Karanaga“ machte am Freitag den Auftakt.
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„John Garner“ fesselte die Fans mit folkigen Klängen.
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Eine abwechslungsreiche Show mit verschiedensten Requisiten bot „Scheibsta und die Buben“.
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Wie jedes Jahr punkteten die Veranstalter wieder mit ausgefallener Dekoration und gemütlichem Ambiente.
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Keiner im Publikum wurde nicht von der besonderen Musik der Gruppe „IRXN“ aus München mitgerissen.

Willofs - In den letzten Jahren schießen immer mehr Festivals aus dem Boden. Trotz der zunehmenden Konkurrenz hat die Musikveranstaltung um den Gasthof Obermindeltal weder treue Fans noch seinen einzigartigen Charme verloren. Vom 27. bis zum 30. April trafen sich wieder Musikbegeisterte aller Generationen im Allgäu.

Nachdem es das Wetter im vergangenen Jahr weniger gut mit den Veranstaltern gemeint hatte, wurden sie heuer mit Sonnenschein und Temperaturen um die 20 Grad belohnt. Mit Löwenzahnkränzen in den Haaren tanzten die Gäste am Freitag von Anfang an mit vollem Einsatz. Die Band John Garner aus Augsburg, die den Auftakt machte, durfte vier Zugaben singen. Verständlich, wenn man an die Beschreibungen der Bandmitglieder denkt, die Sängerin Lisa Seifert als „Jimi Hendrix des Akkordeons“ betitelt und die „engelsgleiche Reibeisenstimme“ des Gitarristen lobt. 

„Scheibsta und die Buben“ setzten mit ihrem Hip Hop und einer gekonnten Bühnenshow ganz andere Akzente. Besondere Kreativität bewiesen die Musiker dann bei einer Freestyle-Einlage mit eingeworfenen Schlagwörtern aus dem Publikum. Hier zeigte sich, wie gut „Bierfahrerbeifahrer“ und „Liebe“ in einem Lied zusammenpassen. 

So verschieden die Musikrichtungen waren, so unterschiedlich war auch das Publikum. In einem Punkt waren sich dabei aber alle einig. „Ich schätze hier vor allem die komplett entspannte Stimmung. Willofs ist einfach Willofs!“, sagte Michael Merk aus Krumbach. „Willofs ist episch!“, fügte ein Begleiter hinzu. 

Dass auch die Bands immer wieder gerne kommen, zeigt sich an der Gruppe „The Stories“. Sie waren zuletzt 2012 vor Ort und überzeugten mit rockigen Songs. Woher der Sänger bei seiner energiegeladenen Choreografie noch den Atem zum Singen nahm, war der tanzenden Menge ein Rätsel. 

Wie familiär es bei dem Festival zugeht, zeigte sich auch daran, dass Mitglieder der Musikgruppen sich während ihrer Auftritte immer wieder unter die Menge mischten, mittanzten und sich auch nach der Show mit ihren Fans unterhielten. Wer dann doch einmal eine Pause vom Tanzen brauchte, fand in Strandkörben, im Essenszelt oder draußen am Lagerfeuer genug Gelegenheiten zum Erholen. Über den Abend hinweg wurden die Gäste auch immer wieder Zeuge von beeindruckenden Feuershows. 

Neben den bereits erwähnten Bands traten über das Wochenende insgesamt 19 weitere Gruppe mit verschiedensten Musikrichtungen aus unterschiedlichsten Ecken der Welt auf, darunter auch Bands aus den USA oder Rumänien. Über das ganze Wochenende verteilt spielten außerdem in gewohnter Weise auch DJs im Stadel und der Disco, die den Ursprung der Veranstaltung bildet. 

Die Zeit in Willofs verging so schnell, dass sich die Besucher sogar nach vier Stunden verwundert fragten, ob das jetzt wirklich schon die letzte Band sein könne. Für die „Mundwerk Crew“ war das Veteranentreffen das erste Festival des Jahres. „Ich kam hier her und ich wusste nicht, was mich erwartet. Hier ist Camping. Hier ist Party. Mega Applaus an die Veranstalter, mega Applaus an das Festival!“, eröffnete die achtköpfige Gruppe ihren Auftritt, bevor die Worte des Frontmanns im zustimmenden Applaus des Publikums untergingen.

von Agnes Reißner

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