"Feuer und Flamme"

Das spannende Thema „Feuerwehr“ hautnah erleben durften bei der Eröffnung des Kinderpfads Michael (11), Johannes (6) und Michi (10). Auch Bürgermeister Gerhard Bucher (hinten links) zeigte sich beeindruckt. Foto: Frisch

Auf die Frage „Was willst Du einmal werden?“ kommt bei vielen Kindern wie aus der Pistole geschossen die Antwort: „Feuerwehrmann!“ Für alle kleinen und großen Interessierten hat das Feuerwehrmuseum in der Spittelmühle in Kaufbeuren nun einen Kinderpfad mit acht Stationen eröffnet. Entlang des roten Schlauches lässt sich die Entwicklung der Feuerwehr vom Mittelalter bis zur heutigen Zeit an vielen liebevoll erhaltenen Originalstücken und Schautafeln nachverfolgen und auch hautnah erleben.

Vom Löschfahrzeug von anno dazumal führt der Pfad bis in einen Raum voll Überbleibseln aus verschiedenen Bränden, wie verschmorte Fernseher, festgebrannte Töpfe plus Inhalt oder verschmorte Einsatzjacken. Obwohl kindgerecht präsentiert, zeigt die Ausstellung doch auch eindring- lich die Gefahren von unbedachtem Umgang mit Brandquellen. Zudem regen die kleinen Aufgaben, die an jeder Station von den Kindern erfüllt werden können, zum Nachdenken an. „Geschehnisse lassen sich nachlesen, aber hat man dabei wirklich verstanden um was es geht?“ meint Christoph Heider von der FFW Kaufbeuren, der an der Durchführung mitgearbeitet hat. Doch auch der Spaß solle nicht zu kurz kommen. Die ersten Gäste, unter anderem Bürgermeister Gerhard Bucher, zeigten sich jedenfalls fasziniert von der Ausstellung. Geeignet ist der Kinderpfad für Feuerwehrbegeisterte ab zehn Jahren. Auch Schulklassen sind gerne willkommen. Das Museum inklusive Kinderpfad hat von April bis Dezember an jedem ersten Samstag im Monat von 10 bis 12.30 Uhr geöffnet sowie jeden Mittwoch von 14 bis 16.30 Uhr.

Meistgelesen

Babys der Woche im Klinikum Kaufbeuren
Babys der Woche im Klinikum Kaufbeuren
Gnadenfrist fürs Eisstadion?
Gnadenfrist fürs Eisstadion?
Mauerreste entdeckt
Mauerreste entdeckt
Sudetendeutsche Schicksale nach 1945
Sudetendeutsche Schicksale nach 1945

Kommentare