Leuterschach feiert

Gemeinsam sind sie stark

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Ein Dorf feiert. Ortsvereine und Freiwillige Feuerwehr Leuterschach (am Pult ihr 1. Vorsitzender Karl Holzheu) hatten zum Festwochenende geladen. Das neue Feuerwehrhaus mitsamt Vereinestadel und Mosterei wurde feierlich eingeweiht.

Marktoberdorf/Leuterschach – Ein Festwochenende im Sinne der Gemeinschaft: Zur Einweihung ihres neuen Feuerwehrhauses mitsamt Vereinestadel und Mosterei stellte der Marktoberdorfer Stadtteil Leuterschach kürzlich ein großes Fest auf die Beine, das vor allem das Miteinander aller Beteiligten zu würdigen wusste.

Feuerwehr, Ortsvereine, Stadtoberen und die Dorfbevölkerung fanden sich am neuen Dorfmittelpunkt rund um das Feuerwehrhaus zusammen. 

Gemeinschaftssinn hatte insbesondere den Bau des Vereinestadels geprägt. Rund 130 Leuterschacher hatten in etwa 2300 freiwillig geleisteten Arbeitsstunden das Gebäude erbaut. Ein Engagement, das alle Festredner, nicht zuletzt auch Bürgermeister und Schirmherr der Veranstaltung Dr. Wolfgang Hell voll anerkannte. 

Mit der Investition in den Neubau wolle die Stadt ein Zeichen der Wertschätzung gegenüber den Feuerwehrlern setzen, sagte der Rathauschef. Gleichzeitig würdigte er das ehrenamtliche Engagement der Leuterschacher, das zusammen mit den Zuschüssen der Stadt das gemeinsame Projekt zum Gelingen geführt habe. Hell blickte positiv in die Zukunft: „Mit beiden Gebäuden und der noch folgenden Gestaltung des Dorfplatzes bekommt Leuterschach wieder seine Mitte zurück“. 

Kuppelparty und feierlicher Segen 

Den Auftakt der Feierlichkeiten machte vergangenen Freitag im Festzelt am Vereinestadel die Kuppelparty, bei der verschiedene Feuerwehren der Umgebung auf Zeit im Kuppeln von Feuerwehrschläuchen wetteiferten. Samstag früh fanden sich dann rund 50 klassische BMW-Fahrzeuge zum 1. BMW-Oldtimertreffen zusammen, die vom Feuerwehrhaus aus zur gemeinsamen Ausfahrt starteten. 

Mit Festzug und feierlichem Einweihungsgottesdienst begann der Festsonntag. Pfarrer Heinrich Krowicki segnete die neu entstandenen Gebäude, hob den Dienst der „Floriansjünger“ hervor und freute sich über das „Jahrhundertereignis“ eines neuen Feuerwehrhauses für Leuterschach. In der Tat war das alte Haus vor rund 90 Jahren 1928 in der Schwendener Straße errichtet worden. 

Die Ansprachen der Festredner und Ehrengäste, wie Vize-Landrat Lars Leveringhaus, Kreisbrandrat Markus Barnsteiner und Axel Maaß, Vorsitzender des Leuterschacher Fördervereins, leiteten über zum gemeinsamen Frühschoppen. 

Die Musikkapelle Leuterschach unterhielt musikalisch, während die Feuerwehr mit Spielen oder einer Fahrt mit der Drehleiter großen und kleinen Besuchern ein gemeinsames Rahmenprogramm lieferte.

von Angelika Hirschberg

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