Autorenfilmfest zum siebten Mal in Kaufbeuren

Drei, zwei, eins… filmzeit!

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Für die Bandbreite an verschiedensten Genres ist die filmzeit kaufbeuren seit Beginn vor rund acht Jahren bekannt – hier eine Szene aus dem Beitrag „Wind“ (Hauptwettbewerb).

Kaufbeuren – Von Mittwoch, den 1. bis Sonntag, den 5. Oktober, kommen die Fans fesselnder Kurzfilme und solche, die es werden wollen, in Kaufbeuren wieder voll auf ihre Kosten: Die siebte Auflage der filmzeit bietet gewohnt Gutes und aufregend Neues. Zum ersten Mal laufen die Filme übrigens nicht im Stadttheater, sondern im Corona Kinoplex.

Wenn Dir das Leben Zitronen gibt, mach’ Limonade draus – ein Vorsatz der gut passt zum diesjährigen filmzeit-Motto „Das verflixte 7.“ Und so nutzen die Organisatoren den eigentlich ungünstigen Umstand, dass der bisherige Spielort Stadttheater im Zeitraum der filmzeit 2014 saniert wird, dafür, sich an neue Ufer zu begeben: Erstmals werden die Kurzfilme des Hauptwettbewerbs, die Kinderfilmzeit und die beliebten „Klassiker“ im Corona Kinoplex (Daniel-Kohler-Str. 1) gezeigt. 

„Das kommende Festival wird dadurch etwas anders, überraschend und voller neuer Ideen, aber mit dem gewohnten hohen Anspruch wie bisher“, kündigen die Organisatoren rund um Festivalleiter Roman Harasymiw an. 

Ein echtes Experiment – allerdings mit guten Erfolgsaussichten – ist eine Kooperation mit dem Stadtmuseum: Vom 19. September bis 5. Oktober sind im Sonderausstellungsraum des Museums drei Werke von Videokünstler Christoph Brech zu sehen: „La Sosta“, „Sea Force One“ und „Sound of Raasay 180°“. Brech lebt in München und ist Träger verschiedener Preise. Die Leiterin des Stadtmuseums, Petra Weber, freut sich vor allem darüber, dass mit „Sound of Raasay 180°“ ein Video Brechs zum ersten Mal vor Publikum gezeigt wird – und das in Kaufbeuren. Auch verschiedene öffentliche Plätze in der Stadt werden im Zeitraum der Veranstaltung mit Videokunst bespielt. 

Für den Nachwuchs unter den Filmfans darf natürlich die kinderfilmzeit auch heuer nicht fehlen: Sieben Beiträge werden am Freitagnachmittag, den 3. Oktober, im Corona gezeigt. Mit dabei ist auch der Film „Ferienfreunde“, der als Projekt der jungen Teilnehmerinnen und Teilnehmer des kunsthaus MuseobilBOX Projekts im August in Kaufbeuren entstanden ist. Der Eintritt zur kinderfilmzeit für Kinder zwischen sechs und zwölf Jahren ist frei, allerdings ist die Begleitung eines Erwachsenen aus organisatorischen Gründen Pflicht. 

Die Klassiker des diesjährigen Festivals, die traditionell zum Ende der Filmtage gezeigt werden, sind diesmal „Das verflixte 7. Jahr“ mit Marilyn Monroe sowie „Cinema Paradiso“ von Regisseur Guiseppe Tornatore.

Weitere Infos zur filmzeit, zum detaillierten Programm, dem Spielort, den einzelnen Veranstaltungen sowie zur auch heuer wieder akribisch ausgewählten Fachjury lesen Sie in den kommenden Ausgaben des Kreisbote. Alle wichtigen Fakten gibt es zudem im Internet unter www.filmzeitkaufbeuren.de sowie in den ausliegenden Programmflyern. von Michaela Frisch

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