Geplantes Fachmarktzentrum am "Forettle": Bürger sind eher skeptisch

Was nun, Kaufbeuren?

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Das Forettle, wie es aktuell aussieht.

Kaufbeuren – Lange wurde von verschiedenen Seiten eine Bürgerbeteiligung bei den Plänen für das innerstädtische "Forettle" gefordert – am Dienstag (5.11.) war es nun so weit. Rund 300 Anwesende waren gekommen, um sich die Ausführungen von OB Stefan Bosse anzuhören und selbst Stellung zum Projekt zu nehmen.

Das Thema "Fachmarktzentrum Forettle" hat am Dienstagabend rund 300 Besucher zum Bürger-Informationsabend in den Stadtsaal gelockt. Mit klaren Worten machten viele Bürger deutlich, dass sie das anvisierte Vorhaben ablehnen. OB Stefan Bosse war bemüht, in einem kurzen chronologischen Abriss der vergangenen Jahre zu skizzieren, dass bislang alle Bestrebungen, besagtes Areal zu ertüchtigen, im Sande verlaufen seien. Trotz zahlreicher Studien und Projektpläne „mit durchaus tollen Ideen“, sei es nicht gelungen, das Forettle, vor allem auch im Hinblick auf eine favorisierte Wohnbebauung, städtebaulich neu zu beleben. „Seit 23 Jahren beschäftigen wir uns damit und haben bislang nichts erreicht“, so Bosse. Daher sei es legitim, dass der Stadtrat „neue Wege sucht“. Mit dem aktuellen Pfad sind aber offenbar viele Bürger nicht einverstanden, wie die Reaktionen auf der Infoveranstaltung zeigen.

Beachten Sie auch unseren Artikel "Es bringt nicht viel, schadet aber nicht" im Kaufbeurer Lokalteil dieser Homepage:

//www.kreisbote.de/lokales/kaufbeuren/buerger-infoveranstaltung-forettle-innenteil-3209743.html

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