Acht Bühnen, acht Stücke, ein Museum

Querschnitt durch Kaufbeurens Theaterlandschaften: Theater to go

Theater to Go 2021 Kaufbeuren
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Die Moskitos hatten im Durchgang zum Rotarier-Innenhof zigmal das Portrait der Katharina-Barbara Apin aufgehängt und die Besucher um Interpretation des Gesichtsausdrucks gebeten
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Bildnis der Katharina von Apin (1725-1731).
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Katharina-Barbara Apin - ein fröhliches kleines Mädchen.
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Katharina-Barbara Apin war gezeichnet von den Blattern und mit nur sechs Jahren daran gestorben.
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Im apart dekorierten Museumsgarten.
Theater to Go 2021 Kaufbeuren
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- brachten (von rechts) Tiny Schmauch (Kontrabass), Masako Satai (Klavier) und Niklas Rehle (Gitarre) mal dramatisch-düster, mal hoffnungsvoll-sanft, mal trotzig-lebensfroh alle Facetten des Jazz zum Klingen.
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Das Eingericht mit Klosterfrauen im Pferdeschlitten (um 1900) inspirierte Theater Spot e. V. zu Gedanken zum Theater.
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Mehr oder weniger klösterliche Chorgesänge („O happy Days“).

Kaufbeuren – In der Altstadt brummte am Freitag und Samstag vergangener Woche der Bär. Und das nicht nur, wegen des wunderbaren Wetters (zumindest am Freitagabend) und weil man endlich wieder durfte, sondern auch wegen der dritten Auflage von Theater to go, dieses Jahr als reine Open-Air-Veranstaltung, die am Samstag auch bei Regen stattfand. Das mussten die Samstagsbesucher zu ihrem Leidwesen erfahren.

Jedoch selbst der Regen tat der Begeisterung über die hervorragende Organisation keinen Abbruch und es wurde vielfach sowohl von Spielern als auch aus dem Publikum geäußert, dass man dieses Format ruhig auch künftig – ohne die Pandemie-Notwendigkeiten – für Theater to go beibehalten könne: Eine feste Einteilung in acht 30-köpfige, von unterschiedlichen Startpunkten ausgehende Gruppen (übrigens an beiden Tagen ausverkauft), die getaktet von Kulturwerkstatt-Mitgliedern von Station zu Station geführt wurden. Das erfüllte zum einen die Corona-Auflagen, gewährte aber außerdem den Theaterleuten geordnete Abläufe ohne Gedrängel oder Leerlauf. Theater to go stand ganz im Zeichen von „Wunschkonzert“, der aktuellen Sonderausstellung des Stadtmuseums: Die teilnehmenden Theater- und Musikgruppen haben sich von je einem Objekt der Ausstellung zu einer Geschichte anregen lassen und diese an ungewöhnlichen Orten der Altstadt inszeniert.

Ingrid Zasche

Rubriklistenbild: © Zasche

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