Straftat vorgetäuscht

Frau hat vermeintlichen Überfall an Silvester in Marktoberdorf erfunden

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Das Raubdelikt hat es gar nicht gegeben.

Marktoberdorf – Was eine 29-jährige Frau am Neujahrsmorgen der Polizei in Marktoberdorf zu Protokoll gegeben hatte, war erstunken und erlogen. Sie hatte angegeben, brutal niedergeschlagen und beraubt worden zu sein. Nun hat sie ihre Aussagen revidiert.

In der Nacht von Silvester auf Neujahr hatte die Polizei Marktoberdorf Ermittlungen wegen eines im Raum stehenden Raubdelikts an der Kreuzung Heelstraße/Tanellerstraße aufgenommen. 

Nun gab das vermeintliche Überfallopfer an, dass es den Überfall nicht gegeben habe. Tatsächlich war die Frau nachts auf dem Heimweg und erschrak über einen stehenden Pkw, den sie zuvor nicht bemerkt hatte. Sie stürzte und zog sich blutende Gesichtsverletzungen zu. Unter dem Schock des Sturzes und der Verletzungen und weil vermeintlich Bargeld fehlte, gab die Frau zunächst den Überfall zu Protokoll. Ihre Angaben revidierte sie nun selbst und auch das Geld hatte sie wieder gefunden. 

Trotz ihres Eingeständnisses wird sie nicht vor Ermittlungen verschont bleiben, da sie eine Straftat vorgetäuscht hatte.

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