Weg frei zur Fusion

Beim Aktionskreis Neugablonz tragen nach den Neuwahlen die Verantwortung (v. links): Schriftführer Klaus Ullmann, 1. Stellvertreter Jons Menzel, Vorstandsvorsitzende Sylwia Pohl und 2. Stellvertreter Wolfgang Krebs. Foto: Simm

„Die Fusion wäre wichtig für Neugablonz”, ist sich Sylwia Pohl sicher. In ihrer Funktion als neu gewählte Vorstandsvorsitzende des Aktionskreises Neugablonz wurde sie von den anwesenden Mitgliedern der Jahreshauptversammlung damit beauftragt, vor dem Jahreswechsel Fusionsverhandlungen mit dem Vereinsring Neugablonz aufzunehmen. Nur knapp 25 von offiziell 83 Mitgliedern trafen sich am Montagabend im IN-Haus in Neugablonz zur Mitgliederversammlung. Dennoch war der Abend geprägt von engagierten Diskussionen und konstruktiven Beiträgen.

In einer kurzen Rückblende ließ der bisherige Vorstandsvorsitzende Wolfgang Krebs die Veranstaltungen des vergangenen Jahres Revue passieren, zum Beispiel die Nikolausaktion sowie die Beteiligung am Erlebnistag im Frühjahr und dem Bürgerfest im Sommer. Dies habe alles zur „Imageförderung des ganzen Stadtteils” beigetragen, freute sich Krebs. Er machte keinen Hehl daraus, dass die Mitgliederversammlung schon einige Monate früher hätte stattfinden sollen. Da jedoch turnusgemäß Neuwahlen anstanden, musste erst im Vorfeld geklärt werden, wer sich für ein Engagement im Führungsgremium zur Verfügung stellt. Wolfgang Krebs machte deutlich, dass sich das arbeits- und zeitintensive Amt des Vorsitzenden nicht mehr mit seinen beruflichen Verpflichtungen als Kabarettist vereinbaren ließe, da die Zahl seiner Auftritte um rund 60 Prozent gestiegen sei. Sylwia Pohl, seit der Gründung des Aktionskreises in vorderster Reihe engagiert und bislang 2. Vorsitzende, erklärte sich bereit, die Führung zu übernehmen. Mit Jons Menzel rutscht ebenfalls ein Aktionskreis erfahrenes Gesicht in die Position des 1. Stellvertreters. Wolfgang Krebs verstärkt das Team als 2. Vorsitzender. Neu dabei ist Schriftführer Klaus Ullmann. Den Beirat besetzen Gerhard Stolzenberger, Stephan Stracke und Martin Ullmann. Die stimmberechtigten Mitglieder schlossen sich dem Vorschlag einstimmig an. Hauptthema des Abends war im Anschuss die Frage, wie die Mitglieder einer Fusion mit dem Vereinsring gegenüberstehen. Anstoß dazu gab es bereits bei der jüngsten Versammlung des Vereinsrings Neugablonz, auf der vor etwa einem Monat beschlossen wurde, dass die dortigen Vorstände Fusionsgespräche mit den Aktionskreis- Verantwortlichen führen sollen. Größter Unterschied: Während im Aktionskreis Privatpersonen und Gewerbetreibende Mitglieder sind, ist der Vereinsring ein Zusammenschluss von verschiedenen Vereinen. Der Wunsch, etwas in Neugablonz zu bewegen, eint die beiden Gruppierungen; dies wurde bislang besonders im gemeinschaftlich ausgerichteten Bürgerfest deutlich, was sich seit rund acht Jahren großer Beliebtheit erfreut. Um gemeinsam an einem Strang zu ziehen, Kompetenzen zu bündeln und einzelnen Themen mehr Gewicht zu geben, wünscht sich die neu gewählte Vorstandschaft des Aktionskreises ebenfalls eine Fusion. Die Mitglieder gaben dem Führungsteam einstimmig den Auftrag, die Möglichkeiten einer Fusion mit den Repräsentanten des Vereinringes auszuloten. Die Kosten sollten dabei möglichst gering gehalten werden und auch der Name Aktionskreis dabei nicht untergehen. Voraussichtlich im Dezember sollen die Verhandlungen anlaufen.

Meistgelesen

Babys der Woche im Klinikum Kaufbeuren
Babys der Woche im Klinikum Kaufbeuren
Hat der Standort Kaufbeuren eine Chance?
Hat der Standort Kaufbeuren eine Chance?
Frauen in der Leitungsebene
Frauen in der Leitungsebene
Betrüger auf frischer Tat festgenommen
Betrüger auf frischer Tat festgenommen

Kommentare