Freie Fahrt mit dem Rad

Zum Handballtraining nach Mauerstetten oder zur Schule in Germaringen: Viele Kinder und Jugendliche nutzen in den warmen Monaten das Fahrrad, um diese Strecken hinter sich zu bringen. Doch auf der Strecke von Steinholz nach Germaringen hat immer der passende Radweg gefehlt. Binnen sechs Wochen wurde dies nun geändert und vergangene Woche trafen sich der Bürgermeister von Germaringen, Kaspar Rager, und der Bürgermeister von Mauerstetten, Armin Holderried, mit dem Fahrrad an der Gemarkungsgrenze Germaringen/Mauerstetten, um den neuen Radweg offiziell mit einer Probefahrt einzuweihen.

Jugendliche und Kinder können ab sofort den 760 Meter langen Weg, der geteert ist, nutzen, um sicher und bequem zum Sport, zur Schule oder zu Freunden zu kommen. Auch dem sicheren Familien-Radausflug steht nichts mehr im Wege. Deutlich grenzt sich der Radweg von der Fahrbahn ab – dafür sorgen nicht nur zwei weiße Makierungsstreifen. Kosten werden geteilt Im Winter wurde mit den Rodungsarbeiten begonnen, teilt der zuständige Planer Bernhard Mühlegg mit. Zirka 120000 Euro hat die Maßnahme gekostet. 50000 Euro gab es an Zuschüssen vom Freistaat Bayern. Zwar würde der größere Teil der Strecke auf dem Gemeindegebiet Germaringen liegen, da aber „sehr viele Überschneidungspunkte“ beim Nutzen bei beiden Gemeinden liegen würden, so Holderried, teilen sich die restlichen Kosten Mauerstetten und Germaringen jeweils zur Hälfte. Eine Beleuchtung sei momentan nicht geplant, wie Rager erklärt, dennoch „haben wir zwei Leerrohre zu Sicherheit verlegt“. Wer die Idee ursprünglich hatte oder wo die Idee geboren wurde, konnten beide Bügermeister nicht mehr genau sagen. Ziel sei es, mit dem Radweg „primär die Sicherheit der Kinder und Radfahrer“ zu gewährleisten, waren sich Rager und Holderried einig. Wenn man sehe wie die Autofahrer die Strecke entlang rasen, dann „muss man sich eigentlich wundern, dass nichts passiert ist“, betont Rager. Nicht ganz bis nach Germaringen kann auf dem Weg geradelt werden. Einmal muss die Straße gequert werden und zwar vorne am Kreisel. Und am Ende des Radweges in Richtung Steinholz wird noch nach einer besseren Lösung gesucht. Denn beim Verlassen der Anwohnergrundstücke mit dem Auto sei der Radweg nur schwer einsehbar, erklärt Holderried, und zeigt sich optimistisch, dass dafür schnell eine gute Lösung gefunden werden kann.

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