CSU und Freie Wähler Osterzell schicken Bernhard Bucka ins Rennen

Osterzell braucht einen neuen Rathauschef

+
Altbürgermeister Josef Fleschutz (re.) gratulierte Bernhard Bucka zur Nominierung als Kandidat der „CSU und Freien Wählergruppe Osterzell“ für die Bürgermeisterwahl am 25. Februar 2018.

Osterzell – Für die notwendig gewordene Wahl des Ersten Bürgermeisters schickt die „CSU und Freie Wählergruppe Osterzell“ Bernhard Bucka ins Rennen. Bei der Bürgermeisterwahl 2014 in Osterzell hatte Johann Strohhacker noch mit 87 Prozent Wahlergebnis das Vertrauen der Osterzeller Bürger erhalten. 2017 muss sich der 1. Bürgermeister aus gesundheitlichen Gründen zurückziehen.

Zum 30. November hat ihn der Osterzeller Gemeinderat aus der Funktion entlassen und damit die Grundlage für eine Neuwahl binnen 90-Tage-Frist am 25. Februar 2018 gelegt.

Die „CSU und Freie Wählergruppe Osterzell“ veranstaltete noch vor Weihnachten ihre Aufstellungsversammlung. Altbürgermeister Josef Fleschutz begrüßte rund 50 Wahlberechtigte und betonte, dass durch die Nominierung kein reiner Parteivorschlag, sondern der Vorschlag einer Wählergruppe vorgestellt werde. Einziger Vorschlag für die Position und mit überwältigender Mehrheit gewählt wurde Bernhard Bucka, bisher Gemeinderatsmitglied und stellvertretender Ortsvorsitzender der CSU in Osterzell.

Bucka selbst ist in München geboren und lebt seit 2005 in Osterzell. Als Datenverarbeitungs-Kaufmann führt er ein eigenes Unternehmen, hat sich aber seit 2013 zunehmend aus dem Tagesgeschäft zurückgezogen. 2014 hatte er sich als Vorsitzender des Fördervereins Schwimmbad Osterzell für die Rettung des Naturschwimmbades in Osterzell eingesetzt, welches wegen hoher Hygienevorschriften von der Schließung bedroht war. Mit einer mehrstufigen Bio-Filter- und Kläreinrichtung ohne Chlor ausgestattet, konnte das Schwimmbad 2015 wiedereröffnet werden. Im Gemeinderat ist Bucka außerdem Jugendbeauftragter und engagiert sich für die Pfarreiengemeinschaft.

Bucka bedankte sich für das Vertrauen und sagte zur Wahl: „Ich habe für die kommenden zwei Jahre kein konkretes Programm“. Ihm ist es wichtig, die Kinder- und Jugendarbeit zu fördern, wobei viel Jugendarbeit erfreulicherweise bereits in den verschiedenen Vereinen geleistet werde. Aber auch die Seniorenarbeit müsse unterstützt und weiter ausgebaut werden. Größere Vorhaben seien der geplante Bau eines neuen Gemeindehauses mit barrierefreiem Zugang, das multifunktional nutzbar sei, sowie die sinnvolle Einbindung eines neuen Baugebietes in Ödwang. Zuversichtlich versprach Bucka: „Ich werde voller Elan an die Aufgabe herangehen“. Dem Kreisbote gegenüber beteuerte Bucka, dass er als Zugezogener keine alten Streitgegenstände kenne, und daher sachlich an neue Aufgaben herangehen könne.

Mit der Aufstellung von Bucka als Kandidat zur Bürgermeisterwahl zeigten sich Osterzeller Bürger zufrieden. Dietmar Garbutz sagte über Bucka: „Er kann etwas bewegen im Ort und hat für den Schwimmbadverein einiges auf die Beine gestellt“. Alfred Strohhacker findet es gut, dass man den jungen Leuten durch neue Baugebiete am Ort, die Möglichkeit gebe, hier zu bleiben. „Aber auch die Bevölkerung wird älter und dafür ist die Infrastruktur wie beispielsweise Busverbindungen noch schlecht. Da muss er was tun.“ Und mehr Arbeitsplätze wären gut: „Hier wohnen, hier arbeiten!“

von Wolfgang Krusche

Auch interessant

Meistgelesen

30 Jahre Kulturwerkstatt = 30 Jahre Thomas Garmatsch
30 Jahre Kulturwerkstatt = 30 Jahre Thomas Garmatsch
Grill & BBQ-Treffen in Oberthingau
Grill & BBQ-Treffen in Oberthingau
Zwei Schwerverletzte bei Verkehrsunfall bei Ruderatshofen
Zwei Schwerverletzte bei Verkehrsunfall bei Ruderatshofen
Bürgerentscheid zur Moschee kommt
Bürgerentscheid zur Moschee kommt

Kommentare