Letztes freiflug-Festival verbreitet trotz Regen Feierstimmung

Freiflug-Finale

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Vielseitige visuelle und musikalische Eindrücke vereinigten sich zu einem harmonischen Gesamtwerk.
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Vielseitige visuelle und musikalische Eindrücke vereinigten sich zu einem harmonischen Gesamtwerk.

Kaufbeuren-Neugablonz – Anschnallen, Luft anhalten und Staunen: Das letzte freiflug-Event auf dem Bürgerplatz am vergangenen Wochenende trotzte entschlossen den schlechten Wetterbedingungen und ließ die über 1000 Besucher nach einem verzögerten Start durch die mitreißende Show abheben.

Über drei Monate intensive Zusammenarbeit, mehr als 70 junge Workshop-Teilnehmer, die unter professioneller Anleitung in Sparten wie Schauspiel, Musik, Visual Arts und Dirtbiking künstlerisch aktiv wurden, und am Samstagabend in großer Runde entsprechend heiß auf die Final-Show waren – dann kam der Regen, brachte den Zeitplan durcheinander und für das Orga-Team stellte sich die Frage, ob die Show unter den Bedingungen fortgeführt werden kann. Aber die Besucher und Beteiligen bewiesen Geduld und ließen sich nicht von ihrer Feierlaune abbringen: Die Band Mauke überbrückte die Wartezeit und so konnte das Event schließlich starten.

Vielseitige visuelle und musikalische Eindrücke vereinigten sich zu einem harmonischen Gesamtwerk, Fassadenprojektionen erweckten die Architektur zum Leben, die Musik reichte von Rock über Jazz und Hip Hop bis hin zu russischer Folklore, krasse Tricks auf dem Dirtbike wechselten sich mit der Metal-Performance der FleXpisToLs ab.

Inszeniert von Regisseurin Doro Schroeder wurden die Zuschauer auf eine spannende Zeitreise durch die Geschichte von Neugablonz genommen, in der Rüdiger, Melo und Co. ihren Auftritt hatten, die Gablonzer Industrie boomte, Paurisch zu hören und schicke Kleider sowie Autos zu sehen waren.

Oberbürgermeister Stefan Bosse seilte sich mithilfe der Bergwacht unerschrocken vom Gablonzer Haus ab und stellte die Eröffnung ebendieser „Begegnungsstätte für jung und alt“ munter nach, während an anderer Stelle B-Boys und B-Girls in Dance-Battles ausmachten, wem die Stadt gehört.

Am Ende richteten die jungen Leute einen Appell für ein friedliches Zusammenleben an alle, und zeichneten ein hoffnungsvolles und versöhnliches Bild der Zukunft: In verschiedenen Sprachen, unter anderem deutsch, russisch, türkisch und arabisch riefen sie zu gegenseitigem Respekt und Verständnis füreinander auf, dazu, mehr Acht aufeinander zu geben, „weniger aufs Smartphone schauen, öfter in die Natur gehen, die Umwelt wahrnehmen“. So lautete die Message der Freiflieger: „Neugablonz gehört allen, die hier leben, lachen und weinen, zur Schule und zur Arbeit gehen“. Mit einem denkwürdigen Finale bildete die fulminante Show den Abschluss der freiflug-Ära.

Von Mahi Kola

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