Freistaat erteilt Bauauftrag für zentrale Finanzkasse in Kaufbeuren

Neue Finanzkasse in den Startlöchern

Kaufbeuren – Am Montag hat das bayerische Finanzministerium den Bauauftrag für eine Vergrößerung des Kaufbeurer Finanzamts erteilt. Hintergrund ist die Einrichtung einer zentralen Finanzkasse.

Die Zahl der Arbeitsplätze am Standort soll sich laut dem bayerischen Finanzminister Dr. Markus Söder auf 37 mehr als verdreifachen. 1,97 Millionen Euro investiert der Freistaat. 

Der Erweiterungsbau in der Remboldstraße wird das bestehende Gebäude mit rund 625 Quadratmetern Hauptnutzfläche ergänzen. Platz finden werden hier die Veranlagungsstelle für Personengesellschaften und die Vollstreckungsstelle, die neue zentralisierte Finanzkasse wird in den bisherigen Räumen der Kasse und angrenzenden frei werdenden Raumkapazitäten untergebracht. Gerechnet wird bei einer Investition von 1,97 Millionen Euro mit einer Bauzeit von 1,5 bis zwei Jahren, wann der Bau beginnt steht laut Finanzministerium noch nicht genau fest. 

„Das Kaufbeurer Finanzamt erhält mit der Erweiterung neue krisensichere Arbeitsplätze. Mit dem viergeschossigen Neubau werden die Voraussetzungen für die Einrichtung einer zentralen Finanzkasse geschaffen. Die aktuell elf Arbeitsplätze der Kasse werden auf zukünftig 37 ausgebaut“, so Söder am Montag. Das Finanzamt Kaufbeuren ist, zusammen mit seiner Außenstelle in Füssen, derzeit mit rund 300 Mitarbeitern zuständig für die Festsetzung und Erhebung der Steuern von rund 74.000 Steuerpflichtigen in Kaufbeuren und dem Landkreis Ostallgäu. 

Die zukünftige zentrale Finanzkasse soll auch für die Finanzämter Kempten, Lindau und Memmingen zuständig sein. Die bislang 80 Finanzkassen in Bayern werden an 19 Standorten zentralisiert. Im Regierungsbezirk Schwaben wird es zwei zentrale Finanzkassen geben: Kaufbeuren und Krumbach.

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