„Fridays for Future“: Klimastreik auch in Kaufbeurer Innenstadt

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Kaufbeuren – Auch in Kaufbeuren gingen heute im Rahmen des globalen Klimastreiks Demonstranten auf die Straße. Vom Zollhäuschen zogen sie nach der Schule gegen 14.30 Uhr los durch die Fußgängerzone über die Kaiser-Max-Straße und das Rosental, bis sie zur Kundgebung an der unteren Kaiser-Max-Straße ankamen.

Versammlungsleiter Kilian Herbschleb rief die etwa 300 Teilnehmer zu Beginn dazu auf, bei dem regnerischen Wetter und der – wohl daraus resultierenden – geringeren Teilnehmerzahl als beim letzten Mal umso lauter zu sein. Mit Parolen wie „Wir sind hier, wir sind laut, weil ihr uns die Zukunft raubt“ oder „What do we want? Climate Justice! When do we want it? Now!“ liefen sie durch die Straßen. Nicht nur Schüler, sondern auch eine große Zahl an älteren „Fridays for Future“-Demonstranten waren gekommen.

Bei der Kundgebung an der unteren Kaiser-Max-Straße gestand eine Rednerin, dass sie auch schon einmal geflogen sei oder in Plastik verpackte Waren gekauft habe und somit von Gegnern der Streikenden als inkonsequent bezeichnet wurde. Sie fand aber, dass es doch gut sei, wenn man sehe, dass etwas falsch laufe und sie das ändern wolle. Sie wolle nicht, dass ihre Nachkommen einmal nur noch mit Gasmasken nach draußen gehen könnten, nur noch Kunstschnee kennen würden und kein Wasser mehr trinken könnten.

Eine andere Rednerin erinnerte an die bevorstehende Weihnachtszeit, die mit Liebe verbunden sei. „Doch was ist das für eine Liebe, die nur bis zum nächsten Verwandten oder Freund reicht?“ Sie rief dazu auf, fair gehandelte Schokolade zu verschenken, Zeitungspapier zum Verpacken zu verwenden und Plätzchen ohne Eier und Milch zu backen. Zu Weihnachten solle die Geburt eines Kindes nicht mit dem Tod anderer Lebewesen gefeiert werden.

st

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