Frist gesetzt - sonst Ablehnung

Tierheim Beckstetten muss bis 28. Februar sachkundige Person nachweisen

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Aktuell liegen dem Landratsamt Ostallgäu vier Anträge für eine Betriebsgenehmigung des Tierheims Beckstetten vor.

Marktoberdorf – Noch immer hat der Tierschutzverein Kaufbeuren und Umgebung keine Genehmigung, das Tierheim Beckstetten weiter zu betreiben. Wie der Pressesprecher des Landratsamtes, Rainer Kunzmann, auf Anfrage mitteilte, liegen aktuell vier Anträge für eine Betriebsgenehmigung vor.

Der letzte Antrag ging laut Behördensprecher am 24. ­Januar im Landratsamt ein. Je Antrag werde laut Kunzmann eine „verantwortliche Tierheimleiterin“ benannt, deren Sachkunde zum Betrieb einer solchen Einrichtung aber noch nachgewiesen werden muss.

„Die im Antrag benannte Tierheimleiterin muss in der Lage sein, in eigener Verantwortung ein Tierheim zu leiten und die dazu notwendigen Entscheidungen aufgrund ihrer fachlichen Kompetenz zu treffen“, stellt Kunzmann auf Anfrage unserer Zeitung klar.

Das Landratsamt hat dem Tierschutzverein eine Frist bis 28. Februar eingeräumt, die notwendigen Unterlagen nachzuliefern oder die Sachkunde in einem Gespräch mit der Veterinärbehörde nachzuweisen.

„Gelingt dies dem Tierschutzverein nicht innerhalb der Frist, müssen die Anträge abgelehnt werden“, so Kunzmann. Der Pressesprecher betont, dass nach wie vor seit Anfang Dezember 2017 die Anordnung des Landratsamts zur Schließung des Tierheims bestandskräftig sei. Der weitere Betrieb werde lediglich noch bis zum Ablauf der Frist geduldet.

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