Gaudiwurm am Start

Spektakuläre Wagen, phantasievolle Kostüme und beste Stimmung machen den Marktoberdorfer Faschingsumzug zu einem der beliebtesten in ganz Schwaben. 1400 Maschkerer ziehen am Faschingssonntag, 22. Februar, ab 13.30 Uhr durch die Innenstadt der Ostallgäuer Kreisstadt und werden von zehntausenden Besuchern begeistert empfangen.

Aufgrund der Umbauarbeiten in der Bahnhofstraße wird heuer der rund 3,5 Kilometer lange Narrenzug umgeleitet: an der Rauhkreuzung biegt der Tross nun rechts in die Kaufbeurer Straße ein und zieht über den Jörglweg auf die Schwabenstraße, von dort in die Gschwenderstraße und er endet in der Jahnstraße vor dem Rathaus der Stadt. Der Weg ist aber gut beschildert und bei den vielen Zuschauern kann sich auch niemand verlaufen! An sechs Punkten sind wieder die beliebten Fasnachtssprecher postiert und kommentieren witzig und frech die vorbeiziehenden Wagen: Willi Staud am Künstlerhaus, Ellen Maresch am Oberen Tor, Meichelbeckstraße, weiter stadteinwärts auf Höhe Balkonbau Streif wartet Harry Wegmann, neu an der Ecke von Optik Felber empfängt das Stöttner Original Walter Sirch die Maschkerer, am Gasthof Hirsch der legendäre Fritz Weixler, die Rauhkreuzung wird von Arno Jauchmann bespielt und die schonungslosen Kommentare von Edwin Reisach sind in der Schwabenstrasse, Höhe Landratsamt zu hören. 90 verschiedene Gruppen haben sich für den Gaudiwurm angemeldet, meist Vereine aus der Umgebung. An den letzten Wochenenden wurde da in vielen Werkstätten und Stadeln eifrig getüftelt und gewerkelt. Unter strengster Geheimhaltung natürlich. Nur Gottlieb Wölfle, Präsident der Oberdorfer Fasnachter, weiß, wer welches Thema närrisch umsetzen wird. Er achtet auch darauf, dass es keine Dopplungen gibt und sorgt mit seinen Helfern für den reibungslosen Ablauf des Umzugs. „Es ist schon immer wieder eine Herausforderung das alles zu koordinieren: Fußgruppen, Kleinfahrzeuge, die rund 35 großen Wägen, Musikkapellen und Zuschauer – aber wir sind ein eingespieltes Team und jeder weiß genau was er zu tun hat!“ Nach dem Umzug bevölkern die vielen Maschkerer die Marktoberdorfer Innenstadt und bis in die Abendstunden wird ausgelassen weitergefeiert. Auf den Plätzen sind Zelte aufgebaut, die Gaststätten haben ihre Säale geräumt und sorgen für die richtige Faschingsstimmung – das macht Partylaune! Alle Infos www.oberdorfer-fasnacht.de. ar

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