Aufpolierte Möbelstücke

Gebrauchtmöbel-Ausstellung im „Family Store“ in Kaufbeuren eröffnet

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Oberbürgermeister Stefan Bosse zerschneidet das Eröffnungsband in der Gebrauchtmöbel-Ausstellung.

Kaufbeuren – Die Gebrauchtmöbel-Ausstellung der Stiftung „Nächstenliebe in Aktion“ ist kürzlich im kleinen Kreis eröffnet worden. In wochenlanger Arbeit und hauptsächlich in Eigenleistung wurde dafür eine zum Anwesen des „Family Center“ gehörende Lagerhalle umgebaut

Oberbürgermeister Stefan Bosse ließ es sich nicht nehmen, persönlich an der Einweihungsfeier in der Neugablonzer Hüttenstraße 10 teilzunehmen, obwohl an diesem Tag bereits sein Urlaub begonnen hatte. Im Rahmen seiner Ansprache erwähnte Bosse, dass ihn der „Family Store“ an die Kaufhäuser aus seiner Kindheit erinnere, wo es ebenfalls in verschiedenen Abteilungen die unterschiedlichsten Waren zu kaufen gab und auch ein kleines Restaurant zum Verweilen einlud. 

Die neue Abteilung bietet Gebrauchtmöbel zu günstigen Preisen.

„Ich bin sicher, dass in der vor uns liegenden schwierigen Zeit mehr Menschen die Angebote des Second-Hand-Kaufhauses in Anspruch nehmen werden“, stellte das Kaufbeurer Stadtoberhaupt fest, wobei er gleichzeitig betonte, „wie sauber und gepflegt die Gebauchtwaren hier präsentiert werden“.

Viel Arbeit, viel Hilfe

Stiftungsvorstand Wolfgang Groß dankte in seiner Rede allen haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für die ausgezeichnete Arbeit, die im Rahmen des Umbaus geleistet wurde und hob dabei besonders den Einsatz des „Family Store“-Geschäftsleiters Matthias Malzkorn, von Klaus Kosick und Dieter Groß sowie seines Vorstandskollegen Jürgen Jakoby hervor.

Weiterhin betonte Groß, dass auch fleißige, ehrenamtliche Helfer, wie der pensionierte Raumausstatter Herbert Waldvogel, der Schreiner Christof Harm sowie Evelyn, Marvin und Ferdinand aus dem Jakob-Brucker-Gymnasium, bei den Bodenverlege- und Streicharbeiten in hervorragender Weise Hand angelegt hätten.

Bevor angestoßen wurde, zitierte Wolfgang Groß einen Bibelvers aus dem Hebräerbrief, der bei seiner persönlichen Andacht am Morgen im Mittelpunkt stand: „Jedes Haus hat seinen Baumeister. Gott aber ist der Baumeister, der alle Dinge geschaffen hat.“

Danksagungen und Gebete

Groß erinnerte daran, dass die Gebäude des „Family Centers“ von Baumeister Reinhold Stumpe errichtet worden waren, dass er aber in erster Linie Gott danke, der alle Dinge geschaffen habe und dessen „wunderbare Unterstützung“ seine Mitstreiter und er auch im Zusammenhang mit der Gründung der Stiftung und dem Betrieb des Second-Hand-Kaufhauses immer wieder erleben durften.

Nachdem humedica-Obmann Dr.hc. Bernd Frost ein Dankgebet gesprochen hatte, schnitt Bosse das rote Eröffnungsband durch, um den Weg in die neue Abteilung frei zu machen.

Die gespendeten Möbel waren bisher aus Platzgründen in einem Nebengebäude eingelagert und werden nun in einem hell ausgeleuchteten Verkaufsraum präsentiert. Die Möbelstücke werden vor dem Verkauf gereinigt, falls nötig in der hauseigenen Werkstatt repariert und können den ganzen August über mit 30 Prozent Eröffnungsrabatt erworben werden.

Rabattkarten zum Download gibt es auf der Website www.nia-stiftung.org oder auch an der Kasse des „Family Store“. Der Reinerlös der verkauften Waren kommt den sozialen Aktivitäten der Stiftung zugute, wie dem samstäglichen „Seniorenfrühstück“ oder auch dem „Spielenachmittag“ und anderen Projekten.

kb

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