Zum 1. Mai

Geflügelpest: Stallpflicht für Geflügel im Ostallgäu und in Kaufbeuren wird aufgehoben

Ein Huhn läuft nahe eines Bauernhofes auf einer Wiese bei Dietringen (Bayern).
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Das Geflügelpestgeschehen bei Wildvögeln in Bayern ist in den letzten Wochen rückläufig. (Symbolbild)

Ostallgäu/Kaufbeuren – Die zum Schutz gegen die Geflügelpest per Allgemeinverfügung angeordnete Stallpflicht für Geflügel im Landkreis Ostallgäu und in Kaufbeuren wird zum 1. Mai aufgehoben. Das teilen das Landratsamt und die Stadt mit.

Das Bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit geht in seiner aktuellsten Risikoeinschätzung von einem mittlerweile nur noch geringen bis mäßigen Risiko der Einschleppung von Erregern durch Wildvögel in Hausgeflügelbestände aus. Zudem besteht der Geflügelpestverdacht im Landkreis Ostallgäu nicht mehr. Daher können Geflügelhalter ihre Tiere nach mehreren Wochen Stallhaltung nun auch wieder ins Freie lassen.

Nach Angaben des Landesamtes nimmt die Zahl der festgestellten Geflügelpest-Fälle in Bayern seit Anfang April deutlich ab; seit rund zwei Wochen wurde in Bayern keine Infektion bei Wildvögeln oder in Hausgeflügelbeständen mehr nachgewiesen.

Da aber noch immer ein gewisses Risiko verbleibt, werden auch die Anfang Februar erlassenen Schutzmaßnahmen (Biosicherheitsmaßnahmen in den Beständen, Verbot von Geflügelausstellungen und Geflügelmärkten, Fütterungsverbot bestimmter freilebender Vögel) nicht aufgehoben und haben noch Bestand.

Bei Rückfragen steht das Veterinäramt am Landratsamt Ostallgäu zur Verfügung, Tel. 08342/911-220.

kb

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