Es geht zurück in die Heimat

Er sei ein Heimkehrer, wie ihn Finanzstaatssekretär Franz Pschierer liebevoll nennt. Die Rede ist von Jürgen Königsberger. Dieser leitet seit dem 1. Oktober das Vermessungsamt Marktoberdorf.

1958 wurde Königsberger in Marktoberdorf geboren, doch mit 19 Jahren verschlug es ihn in die Ferne. Jetzt kehrt er in seine Heimat zurück und wird zum 1. Januar mit seiner Ehefrau nach Kaufbeuren ziehen, da „wir dort die passende Immobilie gefunden haben“, wie er gegenüber dem KREISBOTEN berichtet. Der 51-Jährige tritt am Vermessungsamt die Nachfolge von Steffen Kirchner an, der die Leitung des Vermessungsamtes in Landsberg am Lech übernommen hat (wir berichteten). „Sehr gut“ sei Königsberger von seinen KollegInnen am Vermessungsamt aufgenommen worden und so manches bekannte Gesicht wäre darunter auch noch gewesen. Denn vor rund 25 Jahren habe der Marktoberdorfer seine Referendarzeit am Vermessungsamt abge- leistet. Dass man „selber gestalten kann, das sei eine Aufgabe, die einen reizt“, sagt Königsberger über seine neue Funk- tion als Leiter. Verschiedene Projekte laufen nicht nur am Vermessungsamt in Marktoberdorf, sondern bayernweit. Unter anderem das Geoinformationssystem, kurz GIS genannt. Bei diesem Projekt bekommen die Schulen kostenlos Geodaten, beispielsweise für den Unterricht oder zur Einteilung des Schulsprengels, zur Verfügung gestellt. Ein weiteres Projekt dient der Erfassung der tatsächlichen Nutzung von bestimmten Flächen. Dabei werden Gebiete, wie beispielsweise Gewerbegebiete, zusammengefasst, die eine einheitliche Nutzung aufweisen. Diese Daten können beispielsweise, so Königsberger, von der Wirtschaft genutzt werden. Firmen erhalten einen Überblick, wo sie sich gezielt ansiedeln können. Bevor Königsberger von Finanzminister Georg Fahrenschon zum Leiter des Vermessungsamtes benannt wurde, war er seit Mai 2005 als ständiger Vertreter des Leiters des Vermessungsamtes Amberg tätig. Köningsberger begann nach der Ablegung der „Großen Staatsprüfung“ für den höheren vermessungstechnischen Verwaltungsdienst und für den höheren Flurbereinigungsdienst 1986 seine Berufslaufbahn in der bayerischen Vermessungsverwaltung beim Vermessungsamt Amberg. Neben seinen Aufgaben in Amberg war er bei der ehemaligen Bezirksfinanzdirektion Landshut, bei den Vermessungsämtern Nabburg und Neumarkt sowie beim Landesamt für Vermessung und Geoinformation tätig.

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